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„Ein schöner Start“

Ferienprogramm „Ein schöner Start“

Mitte Juni, rechtzeitig zum Ferienbeginn, hat Falk Staal seinen neuen Posten beim Kinder- und Jugendbüro des Fleckens Bovenden angetreten und seine Kollegin Anke Ufer beim Ferienprogramm schon tatkräftig unterstützt. Immerhin waren 18 Aktionen mit 260 Teilnehmern zu betreuen.

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Wasserskifahren am Twistesee - den Kindern aus Bovenden hat das Ferienangebot Spaß gemacht.

Quelle: R

Bovenden. Relativ kurz war die Zeit, in der Anke Ufer einzige Ansprechpartnerin im Kinder- und Jugendbüro war. Zwischen Ausscheiden ihres Kollegen Jürgen Stadie Mitte Mai und Dienstantritt von Falk Staal als dessen Nachfolger Mitte Juni lagen zur Erleichterung Ufers gerade einmal vier Wochen. „Das hat sich sehr glücklich gefügt“, sagt sie. Immerhin sei der Markt der Sozialarbeiter sehr begrenzt gewesen, denn viele hätten Jobs im Bereich der Flüchtlingshilfe angenommen. Der 35 Jahre alte Falk Staal stammt aus Groß Schneen, hat in Göttingen Soziologie, Sport, Jura und BWL studiert und war zuletzt in Bochum bei einer Marketing-Agentur tätig. Er hatte bereits den Entschluss gefasst, zurück in den Landkreis Göttingen zu kommen, um „der stetigen Pendelei ein Ende zu machen“, sagt er. So habe es sich mit der Stellenausschreibung des Fleckens Bovenden sehr glücklich gefügt.

Er habe einen schönen Start gehabt, sagt der Diplom-Sozialwissenschaftler, da das Ferienprogramm und die Verlässliche Ferienbetreuung bereits geplant und vorbereitet worden waren. Dadurch habe er die Möglichkeit gehabt, erst einmal die Kinder und Jugendlichen aus dem Flecken Bovenden kennenzulernen. Während der verschiedenen Aktivitäten in den Ferien gab es für beide Seiten dazu Gelegenheit. „Wir verstehen uns“, lautet eine erste Einschätzung Staals.

18 Aktionen führte das Sommerferienprogramm des Kinder- und Jugendbüros Bovenden auf. Etwa 260 Teilnehmer im Alter zwischen fünf und 14 Jahren aus Bovenden nahmen daran teil, so die Bilanz Ufers. „Wir haben dabei mit der Arbeiterwohlfahrt, den Gemeinden Adelebsen und Radolfshausen sowie der Stadt Göttingen kooperiert“, sagt sie. Die Rückmeldungen der Kinder, aber auch von Eltern, auf das Ferienangebot seien positiv gewesen. Renner beim Ferienprogramm sei mit 200 Teilnehmern der Familientag im Serengeti-Park gewesen. Die Bovender hätten dort zusammen mit Kindern aus Adelebsen und Radolfshausen einen sehr heißen, aber auch tollen Tag erlebt. Das Ferienprogramm umfasste viele Ausfahrten. Ufer begründet das so: „Die Kinder sollen in den Ferien auch mal etwas anderes sehen.“ Manche Familie lernten durch ihre begeistert wiederkehrenden Kinder dabei auch neue Ausflugsziele kennen, ergänzt Staal.

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