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Dorferneuerung geht weiter

Förderung für Billingshausen Dorferneuerung geht weiter

Nach langem Warten auf den Förderungsbescheid liegt dieser nun seit Juli vor. Damit kann es nun mit der Dorferneuerung in Billingshausen weiter gehen. Ab 2017 ist der Abschnitt Lippbergstraße und Am Gehege (Nord) an der Reihe.

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Eine frühere Dorferneuerung im Eichsfeld

Quelle: Archiv

Billingshausen. Die Planungen für den dritten Abschnitt der Dorferneuerung Billingshausen liegen bereits seit 2014 vor, doch der Zuwendungsbescheid des Amtes für regionale Landesentwicklung ließ auf sich warten. Wie die Verwaltung des Flecken Bovenden mitteilt, ging der Bescheid für die Förderung des Abschnittts III Lippbergstraße / Am Gehege (Nord) Anfang Juli ein. Geplant ist nach Angaben von Bovendens Bürgermeister Thomas Brandes (SPD), die Arbeiten im Winter auszuschreiben und das Vergabeverfahren über den Jahreswechsel auszuführen. Damit erhofft man sich ein günstigeres Angebot, denn erfahrungsgemäß sei bei Vergaben im Tiefbau zu Jahresbeginn meist wirtschaftlichere Ergebnisse zu erzielen seien. Das habe für die Grundstückseigentümer den Vorteil, dass sich das auf den zu erwartenden Ausbaubeitrag positiv auswirke.

Baubeginn soll je nach Witterung im zeitigen Frühjahr sein. Die Verwaltung plant eine Informationsveranstaltung für die Grundstückseigentümer im Dezember. Derzeit läuft nach Auskunft von Bovendens Bauamtsleiter Klaus Melnikow das Beweissicherungsverfahren.

Der Förderzeitraum, in dem sich Privatleute ihre Sanierungsvorhaben bezuschussen lassen können, läuft voraussichtlich noch bis Ende 2019, nachdem schon einmal die Förderphase verlängert worden war. Wofür Eigentümer von älteren, sogenannten Ortsbild prägenden Gebäuden können Mittel beantragen können, und was dabei beachtet werden muss, darüber informiert die Gemeindeverwaltung in kostenlosen Beratungsgesprächen. Anträge für Maßnahmen, die im kommenden Jahr geplant sind, müssen bis Mitte Februar 2017 eingereicht werden.

Die im Zuge der Dorferneuerung des Abschnitts III vorgesehenen Sanierungen werden mit 840 000 Euro im Bereich Verkehrswege und für neue Schmutzwasser- und Abwasserkanäle mit 330 000 Euro beziehungsweise 295 000 Euro kalkuliert. Die Höhe der Fördermittel beläuft sich auf rund 447 000 Euro.

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