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Bovenden will weitere Krippengruppe schaffen

Einrichtung im Ostteil der Gemeinde geplant Bovenden will weitere Krippengruppe schaffen

Um den steigenden Bedarf an Krippenplätzen zu decken, soll der Flecken Bovenden im östlichen Bereich der Gemeinde eine zuätzliche Gruppe einrichten. Das empfiehlt der Ausschuss für Jugendpflege und Soziales. Offen ist, ob die notwendigen Umbauten in Billingshausen oder Reyershausen erfolgen.

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Die Verwaltung schlägt vor, den integrativen Kindergarten in Billingshausen umzubauen.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Bovenden. „Bereits heute besuchen 60 Prozent aller Ein- bis Dreijährigen in Bovenden eine Krippe“, betonte der Erste Gemeinderat Lutz Kiefer. Das sei wesentlich mehr als jene 35 Prozent, die Bund und Länder als Zielgröße vorgeben würden. Die Nachfrage in Bovenden, wo heute 60 Kinder mehr lebten als 2012, sei aber noch größer.

Handlungsbedarf besteht vor allem in den östlichen Ortsteilen Billingshausen, Reyershausen und Spanbeck. Dort gibt es bisher keine Krippenplätze. Nach einer Befragung der Eltern von 33 Ein- bis Dreijährigen werden für 18 Kinder von August an Plätze benötigt, hat der Flecken ermittelt.

Die Verwaltung schlägt vor, den integrativen Kindergarten in Billingshausen umzubauen. Alternativ ließe sich der Kindergarten Reyershausen als reine Krippe führen. Der Ausschuss brachte eine dritte Möglichkeit ins Gespräch. Demnach soll in Reyershausen zusätzlich zur Kindergarten- noch eine Krippengruppe entstehen. Nun ermittelt die Verwaltung die Kosten.

Auf ein Problem wies Kiefer hin. Der Fördertopf des Landes, aus dem es bisher bis zu 12000 Euro pro neu geschaffenem Krippenplatz gab, ist leer. Der Flecken, der auf eine Neuauflage des Programms hofft, will trotzdem bis zum 31. März einen Förderantrag stellen.

Im Dezember 2015 standen in fünf Kindergärten des Fleckens 105 Krippenplätze und 24 Plätze in altersübergreifenden Gruppen zur Verfügung. 26 der Ein- bis Dreijährigen wurden in der Tagespflege betreut.

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