Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Bovender Abwasserpumpstation wird teurer

Ausschuss befürwortet Neubauten in Billingshausen und Lenglern Bovender Abwasserpumpstation wird teurer

Der Neubau der Bovender Abwasserpumpstation wird mit 200.000 Euro teurer als bisher geplant. Das teilte der zuständige Planer, Dietrich Simon von der Niedersächsischen Landesgesellschaft, im Bauausschuss des Fleckens mit. Der Ausschuss empfiehlt, zusätzliche 30.000 Euro im Haushalt einzustellen.

Voriger Artikel
Sportlich geschäftig
Nächster Artikel
Zwei Verletzte bei Unfall auf B 446

Bovenden. Seit fünf Jahren werden die Schmutz- und Regenwasserleitungen im Altdorf Bovenden getrennt. Dafür bekommt der Flecken Geld aus der Städtebauförderung. Im Zuge dieser Arbeiten muss die Pumpstation das Schmutzwasser von immer mehr Straßenzügen bewegen. Das macht den Neubau einer leistungsfähigeren Anlage notwendig. Sie soll nach einem entsprechenden Beschluss des Verwaltungsausschusses bis Anfang November in sechs bis acht Wochen Bauzeit in der Nähe der jetzigen Station entstehen.

Dazu ist die Errichtung einer 29.000 Euro teuren Spundwand mit zwölf Meter langen Bohlen notwendig, führte Simon aus. Sie reichen durch die an dieser Stelle sechseinhalb Meter starken Kies- und Sandschicht bis hinunter ins Tonmergelgestein herab. Das Bauwerk erhält zudem ein massives Betonfundament, damit es nicht aufschwimmt. Mit 20.000 Euro schlägt die Integration des Pumpwerks in die Steuerung der Kläranlage zu Buche.

Der Bauauschuss befasste sich außerdem mit einer Änderung des Flächennutzungsplans und der Aufstellung eines Bebauungsplans in Billingshausen. Dort will der Eigentümer eines Grundstücks im Bereich des Glockenberges zwei Wohnhäuser errichten. Das Gebiet ist bisher als landwirtschaftliche Nutzfläche ausgewiesen. Der Ausschuss sprach sich einstimmig für das Vorhaben aus.

Die Ausschussmitglieder gaben zudem grünes Licht für den Satzungsbeschluss eines Bebauungsplans in Lenglern. Im Graseweg will die Firma Medical Instinct, die Zahnimplantatsysteme anbietet, eine Lagerhalle errichten. Zuvor wird die Kreisarchäologie Grabungen vornehmen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Wochenrückblick vom 3. bis 9. Dezember 2016