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Bovender SPD scheitert mit Vorstoß

Weiches Wasser Bovender SPD scheitert mit Vorstoß

Die Bovender wollen mehrheitlich weiches Wasser, meint die SPD-Fraktion im Gemeinderat. Mit ihrem Antrag, die Bürger zwischen den beiden entsprechenden Alternativen, dem Bezug von Wasser aus Göttingen oder der Nanofiltration, wählen zu lassen, ist sie jedoch am Freitagabend im Rat gescheitert.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Bovenden. Was die Bevölkerung wirklich will, ist nach Einschätzung der Mehrheitsgruppe von CDU, Grünen, Freien Wählern und FDP offen. Es gebe eine Tendenz zu weichem Wasser, räumte Efrosini Bachtsevani-Behmel (Grüne) ein. Andererseits hätten sich die Bovender 2008 bei einer Bürgerbefragung klar für das harte Bovender Wasser ausgesprochen, betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende Harm Adam.

 

„Aber die Rahmenbedingungen haben sich seither geändert“, argumentierte der SPD-Fraktionsvorsitzende Thorsten Heinze. Damals hätten die Bovender für die Erhaltung ihrer Wasserrechte gestimmt. Um diese gehe es heute nicht. Zudem sei die Nanofiltration mittlerweile, im Gegensatz zu damals, ein gängiges Verfahren der Trinkwasseraufbereitung.

 

Auf das mögliche Risiko, dass die Rückstände der Nanofiltration eines Tages nicht mehr in die Flüsse eingeleitet werden dürften, sondern teuer in einer Kläranlage aufbereitet werden müssten, wies Reinhard Schmidt (FDP) hin. Er warnte vor zu schnellen Entscheidungen.

 

Abgewiesen wurde auch eine Verwaltungsvorlage. Danach sollte in der Ausschreibung der Wasserkonzession festgelegt werden, dass das Bovender Trinkwasser maximal Härtegrad 12 haben dürfe. Das sei eine Vorentscheidung gegen das harte Bovender Wasser, so die Mehrheitsgruppe. mic

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