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Drei doppelte Espresso bitte

Emmenhausen, Harste und Lenglern bekommen schnelles Internet Drei doppelte Espresso bitte

Die Bovender Ortschaften Lenglern, Harste und Emmenhausen bekommen schnelles Internet mittels Vectoring. Das hat die Telekom jetzt der Gemeinde mitgeteilt.

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Quelle: Deutsche Telefom AG

Bovenden. „Vectoring ist wie ein doppelter Espresso fürs Kupferkabel“, heißt es in der Mitteilung des Telekommunikationsanbieters, „Beim Herunterladen erhöht sich die Geschwindigkeit von 50 auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Beim Heraufladen vervierfacht sich die Geschwindigkeit von zehn auf bis zu 40 Mbit/s. “ Das Vectoring ermöglicht die höheren Geschwindigkeiten im VDSL-Netz, indem elektromagnetische Störungen auf der Kupferleitung auftreten, beseitigt werden.

Noch in diesem Jahr will die Telekom in einzelnen Abschnitten den Vorwahlbereich 05593 großflächig mit VDSL-Anschlüssen ausstatten, heißt es. Für das schnelle Internet in Lenglern, Harste und Emmenhausen werde ein sechsstelliger Betrag investiert, teilt die Telekom mit. „Unser Ziel ist es, mindestens 80 Prozent der Anschlüsse mit VDSL zu versorgen“, sagt Jens Göppert, bei der Telekom Deutschland regionaler Ansprechpartner. Wie das Ausbaugebiet endgültig aussehe, entscheide sich erst während der Feinplanungen, mit der nun begonnen werde. Dabei spiele zum Beispiel eine Rolle, welche Leerrohr-Kapazitäten es gebe, oder welches Kundenpotenzial erreichbar ist.

„Gerade im ländlichen Raum ist schnelles Internet heutzutage unverzichtbar“, so Bovendens Bürgermeister Thomas Brandes (SPD) erfreut darüber, dass Lenglern, Harste und Emmenhausen „jetzt vom Ausbauprogramm der Telekom profitieren“. Das steigere die Attraktivität der Ortschaften als Wohn- und Arbeitsplatz und verbessere die Qualität als Wirtschaftsstandort erheblich.

Lenglerns Ortsbürgermeisterin Marianne Stietenroth (SPD)bezeichnet es als „außergewöhnlich, dass man sich einmal freuen kann, ohne vorher lange etwas fordern zu müssen“. Emmenhausens Ortsbürgermeister Ralf Stutz (SPD) hält den geplanten Netz-Ausbau durch die Telekom für eine „gute Sache für die kleineren Ortschaften“.

Reinhard Neubieser (CDU), Ortsbürgermeister von Harste, wundert sich, dass in Harste beim Ausbau mit Glasfaser Anfang 2015 durch die Telekom zwei Drittel der Bürger „außen vor geblieben“ seien und die Telekom die Forderungen aus der Ortschaft ignoriert habe. Immerhin sollen in Harste nun doch noch alle schnelles Internet bekommen, freut sich Neubieser.

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