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Ein Zaun für die Grundschule

Lehrer und Eltern fürchten Unfälle Ein Zaun für die Grundschule

Ein 100 Meter langer Zaun soll künftig den Schulhof der Bovender Grundschule Am Sonnenberg umfassen. Dafür spricht sich der Ausschuss für Schule, Sport, Kultur und Heimatpflege auf Bitten der Lehrerschaft und des Schulvorstandes einstimmig aus. Die Kosten belaufen sich auf 12.000 Euro.

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Quelle: gt

Bovenden. Ein Zaun bedeutet sowohl für die Kinder als auch für Eltern und fremde Personen eine klare Grenze“, erläuterte Schulleiterin Angela Rösel, die als Vertreterin der Lehrer dem Ausschuss angehört. Der Zaun erleichtere ihnen die Aufsicht. Die Gefahr von Unfällen lasse sich verringern. Schüler, insbesondere die Inklusionskinder, könnten beim Spielen nicht mehr so einfach auf den Radweg oder das Wochenmarkt-Gelände gelangen. Zudem halte ein 1,20 Meter hoher Zaun Hunde fern.

„Die Fachkraft für Arbeitssicherheit der Landesschulbehörde hat sich nach einem Ortstermin für den Zaun ausgesprochen“, ergänzte Gemeindeoberamtsrätin Elke Vetter. Damit Feuerwehr- und Müllfahrzeuge auf das Gelände kämen, müssten zwei jeweils fünf Meter lange Tore gebaut werden.

 

Die Ausschussmitglieder zögerten zunächst, einem Zaun zuzustimmen. Bürgermeister Thomas Brandes (SPD) erzählte, dass er als Schüler gerne am nahen Bach gespielt habe. Das würde der Zaun unterbinden. SPD-Fraktionschef Thorsten Heinze berichtete, dass schon zu seiner Zeit als Elternvertreter über einen Zaun diskutiert worden sei. Sie hätten die Idee seinerzeit verworfen, weil sie die Kinder nicht hätten „wegsperren“ wollen. Zudem müssten die Tore offen stehen, damit die Feuerwehr jederzeit schnell auf das Gelände komme.

 

Uwe Bartram (CDU) regte an, eine Hecke zu pflanzen. Der Ausschussvorsitzende Harm Adam (CDU) schlug vor, nur in einzelnen Bereichen Zäune aufzustellen. Beides lehnte Rösel als unzureichend ab. „Wir sind nicht überzeugt, aber schließen uns dem Wunsch von Eltern und Lehrern an“, sagte Adam am Ende.

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