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Erfolge, aber auch weiterer Handlungsbedarf

Leitbild des Fleckens Bovenden Erfolge, aber auch weiterer Handlungsbedarf

Es waren jene Akteure ins Bovender Bürgerhaus gekommen, die sich bisher schon für das Leitbild des Fleckens Bovenden engagiert haben. Beim Workshop am Mittwoch wurde eine erste Bilanz gezogen. Neubürger, die der Bürgermeister gerne gesehen hätte, waren indes nicht unter den gut 40 Teilnehmern.

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Diskutieren und bilanzieren beim Workshop Leitbild Flecken Bovenden 2030 im Bürgerhaus.

Quelle: pr./Schucht

Bovenden. Dennoch fasste Bürgermeister Thomas Brandes (SPD) die Veranstaltung im Bürgerhaus positiv zusammen. Es habe einen interessanten Austausch gegeben, lobte er und meinte, dass die Verwaltung sich künftig stärker als Partner einbringen sollte. Mehr als ein Jahr war seit dem ersten Workshop zum Leitbild 2030 vergangen. Was sich seither in den verschiedenen Bereichen getan hat und wo noch Handlungsbedarf gesehen wird, wurde an diesem Mittwochabend klar.

Es gibt Erfolge, wie die Berichte der Projekt-Vertreter zeigten, aber es könnte auch noch einiges verbessert werden. Viel getan hat sich den Worten von Margitta Kolle zufolge in einem kleinen Bovender Ortsteil. Dort wurde eigens der Verein Gemeinsam für Spanbeck gegründet, dessen Vorsitzende Kolle ist. Außer einer Reihe von Veranstaltungen für die Dorfgemeinschaft habe der Verein das Projekt „alte Schule“ Spanbeck vorangetrieben. Die soll hergerichtet und künftig für den Bürgertreff genutzt werden. Die Förderanträge zur Finanzierung des Umbaus seien gestellt, teilte Kolle mit. Der Verein hofft, dass im Herbst mit den Bauarbeiten begonnen werden könne.

Weniger positiv fiel hingegen die Bilanz zum Thema öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) im Flecken aus. Eddigehausens Ortsbürgermeister Bernd Riethig (SPD) gab der derzeitigen Anbindung der Burg Plesse an den ÖPNV eher schlechte Noten. Das bestehende Angebot gehe am Bedarf vorbei, so sein Fazit. Und Jörg Ahlborn hat nach Analyse der bestehenden ÖPNV-Angebote am Beispiel der östlichen Ortsteile Defizite in der Benutzerfreundlichkeit festgestellt. So gebe es fünf Anbieter von Verbindungen, unterschiedliche Fahrpläne und nur unzureichende Informationen etwa über die Fahrpreise an den Haltestellen. Ahlborn schlägt für jeden Ort nach zeitlicher Reihenfolge sortierte Fahrgastinformationen samt Hinweisen zu Anbietern und Fahrpreisen vor - eine Idee, die nun umgesetzt werden könnte.

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