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Bauarbeiten kommen gut voran

Erneuerung des Hochwasserdamms in Bovenden Bauarbeiten kommen gut voran

Derzeit lässt der Flecken Bovenden einen Abschnitt des Hochwasserdamms entlang des Schinderkuhlenweges abtragen und neu aufbauen. Grund: der alte Wall würde einem 100-jährigen Hochwasser nicht standhalten. Deshalb wird das Bauwerk nun „ertüchtigt“. Die Arbeiten schreiten gut voran.

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Klaus Melnikow und Dirk Friedrich (l.) vom Bovender Bauamt an der Baustelle am Wall.

Quelle: Harald Wenzel

Bovenden. Es ist inzwischen der zweite Abschnitt, in dem der in den 60er-Jahren mit Verlegung des Baches Weende gebaute Damm erneuert wird. Einen ersten Sanierungsabschnitt südlich der Straße Vor dem Tore gab es 2011. Jetzt ist der zweite Teil auf einer Länge von etwa 330 Metern bis zur Burgstraße an der Reihe und einen dritten Abschnitt bis zum Maschweg plant die Kommune für das Jahr 2017. „Die Maßnahme ist angemeldet,“ sagt Bauamtsleiter Klaus Melnikow, „jetzt müssen wir sehen, ob wir Fördermittel bekommen“.

Fördermittel fließen auch für den Abschnitt, an dem derzeit gearbeitet wird. Rund 187 500 Euro gibt es aus Bundes- und Landesmitteln für die Hochwasserschutzmaßnahme für das Bovender Altdorf. Dieses soll vor Fluten wie 1981 geschützt werden. Um den sogenannten HQ-100-Schutz zu erreichen, müsste der Wall garnicht mehr seine bisherige Höhe haben. Dennoch legten die Kommunalpolitiker Wert darauf, dass das Höhenniveau des Damms beibehalten wird und akzeptieren die Mehrkosten dafür. Grund: vor dem 1981er-Hochwasser hätte die HQ-100-Marke nicht geschützt.

Die Arbeiten am Wall kommen gut voran, so Melnikow. Der Dammaushub wird abgetragen und per Lastwagen zum Zwischenlager der Baufirma nach Lenglern gefahren. Dadurch bleibt den Bovendern während der Bauzeit der Lkw-Verkehr im Ort erspart.

Vieles war damals in den Wall eingebaut worden, was nicht hineingehört und den Damm instabil macht. So traten schon stattliche Sandsteinbrocken zutage. Einige davon sollen zunächst beim Bauhof gelagert werden. Der „separierte Boden“ wird dann beim Neuaufbau wieder verwendet, zum Schluss kommt wieder eine Asphaltdecke obenauf. Im Norden ist bereits ein Teil des Damms erneuert, am südlichen Ende wird zusätzlich eine Spundwand eingebaut. Ende November, so Melnikow, sollen die Bauarbeiten weitgehend abgeschlossen sein.

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