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Engagement in der Adventszeit

Großer Andrang beim Spanbecker "Winterwald" Engagement in der Adventszeit

Ihren Thie haben die Spanbecker in der Adventszeit besonders gemütlich hergerichtet: Der sogenannte Winterwald hat dort an jedem Adventswochenende geöffnet. Gestaltet von Ehrenamtlichen wird der Treffpunkt immer beliebter.

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Gut besucht: Beim Spanbecker „Winterwald“ ist der Thie fast zu klein für die Zahl der Gäste.

Quelle: Schneemann

Spanbeck. "Das Konzept ist aufgegangen", bilanzierte Margitta Kolle am letzten Abend des Winterwalds. An den vergangenen Wochenenden haben sich ihr zufolge jeweils rund 250 Besucher auf dem Dorfplatz getümmelt. Diese erwartete zwischen Weihnachtsbäumen und Feuertonnen ein Programm mit Musik, Getränken und Essen.

Ermöglicht haben das Ehrenamtliche aus den Vereinen des Ortes sowie Einzelpersonen - ein Modell, an das die Spanbecker zunächst selbst nicht geglaubt haben: "Jeden Samstag etwas zu organisieren, wurde erstmal mit ziemlicher Skepsis aufgenommen", erinnert sich Kolle an die Anfänge des Winterwalds vor sieben Jahren. Zuvor gab es nur an einem Wochenende der Vorweihnachtszeit einen kleinen Adventsmarkt.

Jetzt kümmert sich jedes Wochenende ein anderes Team um Essen und Getränke, die Einnahmen teilen die Vereine des Ortes untereinander auf.

Dazu spielen wechselnde Bands wie der Fanfarenzug Harste oder "Plesse Groove". Am vergangenen Sonnabend war die Theke in der Hand der sichtlich vergnügten Damen- und Herrenhandballer von der SG Spanbeck:

Der Job sei zwar manchmal stressig, mache aber auch Spaß, sagt Urs Dettmer. Und er fügte an: "Je mehr Leute da sind, desto besser."

Den Wunsch hat er erfüllt bekommen, der Spanbecker Thie ist fast zu klein für die Zahl der Gäste. Denn die gemütliche Atmosphäre hat auch Besucher wie Monika Malade aus Moringen angelockt. "Das letzte Mal hat mir so gut gefallen, da musste ich wiederkommen", erzählt sie. Und auch die Spanbecker sind von ihrer neuen Tradition begeistert: Dass jeder eingebunden werde, sei schließlich sehr wichtig fürs Dorfleben, sagt Thomas Kunze.

Von Christoph Höland

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