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Das Junge Team der SPD Bovenden testet Busse

Selbstversuch Das Junge Team der SPD Bovenden testet Busse

„Einmal wieder Busfahren - ein Selbstexperiment“. So hat das Junge Team der SPD Bovenden eine Aktion betitelt, mit der sie das Netz des öffentlichen Personennahverkehrs ins Visier genommen haben. Ihr Fazit: Ein funktionierendes ÖPNV-System sei essentiell für die Dörfer im Landkreis.

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Testen die Linienbusverbindung von Göttingen nach Holzerode: Junges Team der SPD Bovenden.

Quelle: r

Bovenden. Erster Schultag nach den Ferien, 13.30 Uhr, Zentraler Omnibusbahnhof Göttingen. Die etwa zehn Mitglieder des Jungen Teams der SPD Bovenden wollen mit der Buslinie 185 nach Holzerode fahren. „Die Busse waren gestopft voll“, berichtet Sprecher Julian Bartels aus Billingshausen. Für die ersten 20 Minuten hätten zahlreiche Schüler und die Tester im Selbstversuch keinen Sitzplatz bekommen.

„Ein Schock“ sei der Preis gewesen, immerhin 6,90 Euro für die einfache Fahrt, das Gruppenticket hätten sie „nach einer guten Beratung durch den Busfahrer“ für rund 26 Euro bekommen. Nach 57 Minuten Fahrt über die Dörfer, so Bartels weiter, „wissen wir nun wo der Schuh drückt“.

Essentiell für die Dörfer

Weil Oberstufenschüler ihre Busfahrkarten selbst bezahlen müssten, sei das eine große finanzielle Belastung und eine Einschränkung und Benachteiligung für das Sozialleben auf den Dörfern, so eine Erkenntnis aus der Aktion. Außerdem müssten „die Stoßzeiten besser abgefedert werden“, denn „ein so voller Bus, lange Fahrzeiten am Nachmittag, das schlaucht und demotiviert die Schüler“, meint das Junge Team weiter.

Ein gut funktionierendes ÖPNV-System mit häufiger Taktung, niedrigen Preisen und genug Kapazitäten zu Stoßzeiten sei „essentiell für die Dörfer im Landkreis. „Am Angebot könnte es noch Verbesserungen geben, vor allem über den Preis“, sagt Jan Bährens vom Jungen Team. „Mehr als fünf Euro darf eine Fahrt einfach nicht kosten.“

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