Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
„Mörderische Harzreise“

Harzkrimi-Lesung mit Helmut Exner „Mörderische Harzreise“

Von „Sauschlägers Paradies“ bis zur „mörderischen Harzreise“: Der Krimiauthor Helmut Exner hat bei einer Lesung in Bovenden am Donnerstag einige seiner Bücher vorgestellt. Diese kommen gut an, weil die Krimis im Harz spielen - und eine Portion Humor mitbringen.

Voriger Artikel
Golf gegen Golf
Nächster Artikel
Unfallflucht in Schulstraße

Krimiauthor Helmut Exner während einer Lesung.

Quelle: Harald Wenzel

Bovenden. Immer im Vordergrund steht dabei: Lilly Höschen, die mittlerweile 86-Jährige Protagonistin. Sie überredet auch schonmal eine Bekannte mithilfe eines selbstgebackenen Apfelkuchens, die Leiche eines mexikanischen Auftragsmörders zu entsorgen - eine Szene aus „mörderische Harzreise“, die, wie viele Andere, dem Publikum bei der Lesung in der Bovender Gemeindebücherei einige Lacher entlockte.

Exner, selbst in Lauenthal im Harz geboren, schreibt schon lange. Mit dem Harzkrimis habe er begonnen, weil „ich Lust hatte, zu schreiben, was mir Spaß macht“. Deshalb „fließt in den Büchern nicht zu viel Blut“, stattdessen würzt er die Szenen in Städten wie Braunlage oder Wernigerode mit einer Menge schwarzen Humor.

Der Erfolg gibt ihm Recht, auf Amazon sammelt er massenweise positive Kundenrezension und auch bei der Lesung waren zahlreiche Fans auf ein Autogramm von ihm aus. Etwas überrascht hat ihn sein Erfolg schon: Teilweise schreiben ihm nach eigenen Angaben Leser aus Kanada und Neuseeland.

Seine Bücher spielen hingegen fast ausschließlich im Harz, auch wenn Lilly Höschen zwischendurch Reisen ins ferne Schleswig-Holsstein und nach Australien unternimmt. Reine Lokalschmonzetten will Exner aber nicht schreiben: Für seinen letzten Roman habe er auch die dunklen Seiten des Harzes recherchiert, berichtet er, und meint eine Vergangenheit voller Kinderarbeit, ausgebeuteten Zwangsarbeitern und Bombenangriffen.hö

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vor 25 Jahren erhielt der Göttinger Wissenschaftler Erwin Neher den Nobelpreis