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Bovenden schielt auf Werbeeinnahmen

Nach Tageblatt-Bericht Bovenden schielt auf Werbeeinnahmen

Ein Tageblatt-Bericht vom Januar hat die Mehrheitsgruppe von CDU, FWG, Grünen und FDP im Bovender Rat dazu bewogen, die Prüfung möglicher Werbestandorte in Bovenden zu beantragen. Jetzt hat darüber der Finanzausschuss beraten.

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Werbetafel in Göttingen

Quelle: Mischke

Bovenden. In dem Zeitungsartikel unter der Überschrift „Mehr Werbung, mehr Einnahmen“ wurde berichtet, dass die Stadt Göttingen im Jahr 2016 durch Konzessionsvergabe für Werbeflächen 370 000 Euro eingenommen hat. Auch Bovenden könnte mittelfristig über Werbeeinnahmen Gewinne für den Gemeindehaushalt erwirtschaften, so die Idee, die hinter dem Antrag der Mehrheitsgruppe steht.

Kämmerer Lutz Kiefer informierte die Mitglieder des Ausschusses darüber, dass der Flecken Bovenden bereits „vor geraumer Zeit“ einen Vertrag mit der Firma Schwarz Außenwerbung abgeschlossen habe. Dieser laufe bis zum Jahr 2020 und basiere auf Umsatzbeteiligung. Allerdings seien die Beträge, die Bovenden mit Außenwerbung einnehme, „deutlich geringer als in Göttingen“, machte Kiefer klar. Er sprach von 480 bis 750 Euro pro Jahr. „Hätte die Firma jemanden, der hier werben wollen würde, wären die schon auf uns zugekommen“, ergänzte er.

Jörg Hoffmann (CDU) argumentierte, dass bei so wenig Bewegung der Vertrag auch gekündigt und das Interesse anderer Firmen an Werbestandorten im Flecken abgefragt werden könnte. In der Werbebranche müsse man sich „aktiv um Nachfrage“ bemühen, sagte Hoffmann und meinte, dass sich diese Einnahmequelle vielleicht intensivieren lasse.

Jörg Magull (SPD) wüsste gerne, welche gemeindeeigenen Flächen für Werbung zur Verfügung gestellt werden können, und Bernd Riethig (SPD) stellte die Frage, „inwieweit wir uns der Werbung in unseren Ortschaften hingeben wollen“.

Bürgermeister Thomas Brandes (SPD) schlug schließlich vor, dass die Verwaltung mit der Firma Schwarz und auch der Stadt Göttingen in Kontakt tritt, mögliche Werbestandorte zusammenträgt, Kosten ermittelt und dann dem Ausschuss berichtet. Dann könne entschieden werden, „ob wir diese Tafeln im Ortsbild schön finden“, ob der Vertrag gekündigt und die Konzession neu ausgeschrieben werden soll. Für den Vorschlag gab es am Ende fünf Ja-Stimmen und drei Enthaltungen. be

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