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Mehr Kunst als Handwerk

Kunstmarkt in Eddigehausen Mehr Kunst als Handwerk

Kein Basar, ein Kunstmarkt. Darauf legt Ulrike Cardis Wert. Zum neunten Mal hat Cardis für den Verein Treffpunkt altes Pfarrhaus (Tap) in Eddigehausen die Künstler für den Kunstmarkt angeworben. Jeder zweite der 20 Kunsthandwerker ist erstmals dabei.

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Esther bearbeitet den Stein am Stand von Bildhauerin Hella Meyer-Alber.

Quelle: Heller

Eddigehausen. Der Besucher merkt gleich: Keine Basar-Massenware, sondern Kunsthandwerk, präsentiert von den Künstlern selbst.Zum Beispiel von Hella Meyer-Albes. Die freie Bildhauerin aus Lenglern lässt sich nicht nur bei der Arbeit zuschauen. sie drückt auch Besuchern Meißel und Schlegel in die Hand und lässt sie - natürlich mit Schutzbrille - den Stein bearbeiten. Ob Stein, ob Stoff, ob Holz oder Papier - die Künstler, die in Eddigehausen ihre Arbeiten anbieten, sind mit Herz und Seele dabei. So wie der Maler Bernhard Preis. Keinen der neun Kunstmärkte hat er bisher verpasst. Von Anfang an dabei auch Brigitte Hoefer aus Celle mit ihrer Porzellanmalerei. Dann aber auch immer wieder neue Künstler, sagt Cardis. "Es muss etwas sein, das nicht Basar-Charakter hat." Etwa die beeindruckenden Holzarbeiten des Psychologen und Holzbildhauers Heinz Hummitzsch aus Northeim oder die Drechselarbeiten von Michael Wenzel aus Ebergötzen.Das Umfeld tut ein übriges, den jährlichen Kunstmarkt zum Besuchermagneten zu machen. Das alte Pfarrhaus, heute Domizil des gleichnamigen Vereins mit 155 Mitgliedern, ihm gegenüber die Kirche, dahinter das Gemeindehaus. Ein ideales Umfeld für Kunsthandwerk in den und vor den Gebäuden. Vor rund zehn Jahren, erzählt Robert Schwichtenberg, der Vorsitzende, hat sich der Verein gegründet. Er organisiert Musik- und Comedy-Veranstaltungen, bietet Mittagessen und Gastronomie sowie immer wieder Konzerte. Auch während des Kunstmarktes spielt die "Rentnerband", ein Dauergast. Am Sonntag dann die "Saitenschneider". Das Angebot diesmal so groß wie noch nie, sagt Schwichtenberg.Der Kunstmarkt ist am Sonntag, 19. Juni, noch von 11 Uhr an geöffnet. Die Gruppe Saitenschneider spielt ab 12 Uhr zum Frühschoppen.

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