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Fünf Bewerber in der Auswahl

Pächter für die Burg Plesse Fünf Bewerber in der Auswahl

Zum Jahreswechsel wird es in der Burgschänke auf der Burg Plesse einen Pächterwechsel geben. Fünf Bewerber sind in der Auswahl, wie Hauptamtsleiterin Elke Vetter mitteilt. Im August soll der Verwaltungsausschuss entscheiden, wer ab Januar 2018 den Gastronomiebetrieb des Ausflugsziels übernimmt.

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Quelle: Mischke

Bovenden. Anfang März hatte der Flecken das Pachtobjekt auf der Burg Plesse ausgeschrieben, denn Noch-Betreiberin Huberta Zornhagen will ihren Vertrag aus gesundheitlichen Gründen nicht um weitere fünf Jahre verlängern. Sie werde sich Ende des Jahres „schweren Herzens“ von der Burgschänke verabschieden, wie sie im März sagte. Seit 2004 ist Zornhagen Pächterin.

Auf die Ausschreibung zur Neuverpachtung des Gastronomieobjektes durch den Flecken Bovenden habe es laut Auskunft von Vetter acht Interessenten gegeben - größtenteils aus dem Bereich Bovenden und Göttingen, dazu ein gebürtiger Göttinger, der jetzt in Hamburg arbeite. Die Verwaltung habe von den Bewerbern zunächst einmal nähere Informationen über deren Ideen und Vorstellungen angefordert. Fünf potenzielle Pächter hätten „unsere Fragen beantwortet“ und würden die Kriterien erfüllen, so Vetter weiter.

Unter anderem werde Wert darauf gelegt, dass das bisherige Konzept mit „gutbürgerlicher Küche“ und der Betrieb als Ausflugslokal fortgeführt werde. Nun würden die Angaben der Bewerber etwa zur geplanten Rechtsform, dem Personalschlüssel oder der Erfahrung, geprüft. Bis zur Sitzung des Verwaltungsausschusses am 14. August, so Vetter, will die Verwaltung dem Gremium einen der Bewerber zur Entscheidung vorschlagen.

Die Burg Plesse als Baudenkmal gehört dem Land Niedersachsen. Für die bauliche Unterhaltung ist das Staatliche Baumanagement Südniedersachsen zuständig, das erst im vergangenen Jahr die Sanitäranlagen der Burgschänke sanieren ließ. Bei Burgschänke mit Gastraum im Erdgeschoss und Gewölbekeller bestehe kein Sanierungsstau, hieß es in der Ausschreibung des Fleckens Bovenden, die Bausubstanz befinde sich in einem ordentlichen Erhaltungszustand.

Der Flecken Bovenden hat die Räumlichkeiten des Gastronomiebereiches vom Land gepachtet, den Betrieb der Gaststätte verpachtet der Flecken. Außer dem Gastraum im Hauptgebäude (Herrenhaus) mit 50 Plätzen gibt es einen Gewölbekeller mit 40 Plätzen und rund 130 Sitzplätze in der Außenbewirtschaftung im Burghof. Gewölbekeller und der Turm „Bergfried“ werden für standesamtliche Trauungen genutzt.

Der Flecken möchte wieder einen Pachtvertrag über fünf Jahre abschließen, wobei die Option auf Verlängerung gegeben sei. Die Jahrespacht sei mit 700 Euro recht niedrig angesetzt, erläuterte Vetter, allerdings seien die Nebenkosten für das Objekt relativ hoch. 25 000 Euro müssten für Strom und Wasser kalkuliert werden, Gas schlage mit etwa 3400 Euro zu Buche.

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