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Sanierung liegt im Zeitplan

Bauarbeiten auf der Burg Plesse Sanierung liegt im Zeitplan

Seit Mai ist der Dicke Turm der Burg Plesse durch ein Gerüst mit Plane verhüllt. Er bekommt ein Facelifting. Die Sanierung liegt nach Angaben des Staatlichen Baumanagements Südniedersachsen im Zeitplan.

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Auf der Burg Plesse wird derzeit der Dicke Turm saniert, außerdem bekommt die Burgschänke eine neue Toilettenanlage.

Quelle: Peter Heller

Bovenden. „Eine Nutzung des Turmes im Erdgeschoss und Untergeschoss ist am Wochenende, 3. und 4. September, möglich“, teilt Bauamtsleiter Marcus Rogge mit. Der Verein Freunde der Burg Plesse hatte angefragt, ob genannte Teile im Rahmen der Burgkultur-Veranstaltung zugänglich gemacht werden könnten. Geplant sind zum Beispiel Lesungen, und auch will sich der Verein im Dicken Turm vorstellen. Im Anschluss sei der Turm aber wieder gesperrt, denn die Sanierungsarbeiten dauern noch an.

Derzeit werden die Außenmauern des Turms bearbeitet. Der alte Putz wurde entfernt, so Rogge. Zum Vorschein gekommen waren Schäden am Mauerwerk, mit denen die Bauexperten bereits gerechnet hatten, denn durch Abplatzungen und Risse war Feuchtigkeit ins historische Gemäuer eingedrungen. Jetzt ist klar: „das Mauerwerk ist zum Teil bis in eine Tiefe von 40 Zentimetern zerstört“, beschreibt der Bauamtsleiter die Schäden. Nachdem das Mauerwerk - durch die Planen am Gerüst vor Witterung geschützt - ausgetrocknet ist, so die Planung, kommt im September/Oktober ein neuer Putz auf die Außenwände. Auch dieser wiederum müsse trocknen, bevor das Gerüst abgebaut werde. Rogge schätzt, dass das Ende Oktober, Anfang November der Fall sein werde.

Derzeit werde außerdem die Abdichtung des Turmdaches und die Rinne erneuert. Dies soll verhindern, dass von der Aussichtsplattform Regenwasser in den Turm eindringt. In weiteren Arbeitsschritten, so das Staatliche Baumanagement weiter, „wird der Belag auf die Aussichtsplattform aufgebracht und die Verfugung im Inneren“ erneuert.

Schließlich werden aktuell auch die sanitären Einrichtungen der Burgschänke grundlegend saniert. Die Übergabe an die Pächter sei nach Auskunft Rogges für Mitte/Ende Oktober vorgesehen. Den Gästen der Gaststätte stehen zurzeit Ausweichtoiletten zur Verfügung.

Die Kosten für den zweiten Abschnitt der Turmsanierung gibt die Behörde mit rund 330 000 Euro an. Bereits im vorigen Jahr war das Innere saniert worden. Für die Gesamtsanierung der Burg Plesse gab es Mittel aus einem Sondervermögen des Landes.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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