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Die ideale "Mini-Auszeit"

Lebendiger Adventskalender Die ideale "Mini-Auszeit"

Zum Auftakt des zehnten lebendigen Adventskalenders von Billingshausen haben sich am Donnerstagabend 22 Dorfbewohner in der Kirche der Stiftung St. Martini eingefunden. Auch zum Geburtstag gab es wieder traditionell Glühwein und Naschereien. 

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Auftakt in der Kirche der Stiftung St. Martini.

Quelle: Pförtner

Billingshausen. In der Folge organisierten Susann Winkler vom Kirchenrat und Pastor Detlef Geiken während der Adventszeit abendliche Treffen, bei denen die Bewohner, Vereine und Verbände etwas „Lustiges oder Besinnliches zum Thema Advent“ vortragen, erklärte Geiken. Mal wird gesungen, mal eine Geschichte oder ein Gedicht vorgetragen - und das nun schon seit zehn Jahren.  

Zum ersten „Türchen“ gab es in diesem - so wie in den vergangenen beiden Jahren - eine Buchvorstellung von Mitarbeiterinnen der Buchhandlung Calvör aus Bovenden. Die Anwesenden lauschten Glühwein schlürfend kurzen Kostproben der Neuerscheinungen des vergangenen Jahres.

„Da waren einige Bücher dabei, die ich mir jetzt kaufen will“, sagte die Billingshäuserin Katrin Siewers. Für sie seien die abendlichen Adventstreffen die ideale „Mini-Auszeit“, sagt sie: „Die Vorweihnachtszeit ist einfach hektisch. So kommt man zwanglos zusammen, ohne sich verabreden zu müssen.“ Allerdings habe sie auch das Gefühl, dass die Beteiligung etwas nachgelassen habe. „Zu Hause ist es gemütlich, das kann ich auch verstehen“, sagt sie. Dennoch finde sie es schade, denn es sei eine „schöne Aktion“. 

Winkler findet, der lebendige Adventskalender sei „die beste Möglichkeit, das Dorf und die Leute kennen zu lernen“. Sie fände es auch gut, wenn Leute dabei wären, die sich die Auslagen weniger leisten könnten. Denn: Den Glühwein und eine Kleinigkeit zur Verköstigung stellt jeder Ausrichter selbst. In diesem Jahr beteiligen sich sechs Privathaushalte an der Ausrichtung. Aber: Wenn nur ein Lied gesungen oder nur etwas kleines angeboten würde, dann reiche das auch aus, meint Winkler. Denn: „Wenn alle ist, ist alle“. 

Von Yannick Höppner

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