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1170 Bahnen für den guten Zweck

Spendenschwimmen in Reyershausen 1170 Bahnen für den guten Zweck

Mit 40 Startern hat Tobias Hillmann gerechnet, 64 waren es am späten Sonntagnachmittag, die an den Start gegangenen waren. Beim Spendenschwimmen im Ratsburgbad Reyershausen kamen 1170 Bahnen und somit Euro zusammen.

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Im Schwimmerbecken in Reyershausen ist kaum noch Platz. Initiator Tobias Hillmann (kleines Foto rechts) und Axel Funke freuen sich über die vielen Teilnehmer.

Quelle: Arne Bänsch

Reyershausen. „Ein großes Lob an alle Schwimmer“, sagte Hillmann, nachdem alle ihre halbe Stunde im Becken absolviert hatten. Bei 30 Grad war das Spendenschwimmen für viele Gäste eine willkommene Aktion. Einige Mitglieder des Motorradclubs „Knieschleifer Göttingen“ beispielsweise haben ganz spontan und über ihre Whatsapp-Gruppe 175 Euro gesammelt und einen Starter ins Becken geschickt. „Bei uns in der Gruppe hatte auch jemand Krebs, deshalb finden wir, dass das eine tolle Aktion ist“, sagt Sebastian Harhoff, der Schwimmer des Motorradclubs.

Petra Jäckel und Christina Jahreis schwimmen ebenfalls mit. Die beiden sportlichen Frauen wollen damit zum einen auf das „tolle Freibad“ aufmerksam machen, zum anderen die gute Sache unterstützen. Viele Helfer machen mit, Kioskbetreiber Manfred Wahlrecht hat 350 Tüten Popcorn an Kinder verschenkt, Marlena Foth zählt alle Runden am Becken.

Auch Bovenden Bürgermeister Thomas Brandes (SPD), der am Nachmittag offiziell das WLAN für das Freibad freigegeben hatte, schwamm munter mit dem Strom. „Es herrschte ganz schön Wellengang“, sagte er nach dem Schwimmen.

Hillmann und Brandes freuen sich über die Beteiligung, denn das Geld kommt in diesem Jahr zur einen Hälfte dem Verein Flügelschlag - Freunde und Förderer der Göttinger Neuropädiatrie, zur anderen dem Aktionstag „Was geht ab im Flecken?“ zugute. „Der Kinder- und Jugendtag findet am 26. August statt“, so Brandes.

50 Euro extra sind in die Klasse geflossen, weil Hillmann und Axel Funke in geringelte Herren-Badeanzüge stiegen und darin ihre Spendenbahnen zogen. „Alle Frauen weggucken, jetzt wird es heiß“, scherzte Hillmann. Er gab mit seinem Sprung ins kühle Nass den Startschuss. Nach einer halben Stunden stieg er als erstes aus dem Wasser, damit war das Spendenschwimmen beendet.

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