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Neuer Dorftreffpunkt für Spanbeck

Umbau der "Alten Schule" Neuer Dorftreffpunkt für Spanbeck

Ein neuer Dorftreffpunkt soll in den kommenden Monaten in dem 360-Einwohner-Dorf Spanbeck entstehen. Seit Montag laufen offiziell die Umbauarbeiten in der "Alten Schule" direkt neben der Kirche.

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Quelle: MAH

Spanbeck. "Insbesondere soll der Zugang zum Gebäude barrierarm werden, sodass auch Senioren mit Rollator oder Mütter mit Kinderwagen problemlos reinkommen", berichtete Margitta Kolle, Vorsitzende des Vereins "Gemeinsam für Spanbeck". Außerdem werden die Sanitäranlagen erneuert und eine Behindertentoilette eingebaut. Der Verein, der 55 Mitglieder hat, möchte in dem Treffpunkt soziale und kulturelle Aktionen veranstalten. "Wir haben hier bereits seit 2012 einen Bürgertreff, bei dem sich die Interessierten mittlerweile jede Woche treffen", erklärte Kolle. Zudem gebe es auch eine Krabbelgruppe, bei der sich donnerstags 15 Mütter mit ihren Kindern treffen.

Mit der Kirchengemeinde Spanbeck, die Eigentümerin des Gebäudes ist, hat der Verein einen Nutzungsvertrag über 20 Jahre geschlossen. Gefördert wird das Projekt, bei dem ein Treffpunkt für alle Generationen entstehen soll, mit EU-Mitteln aus dem Leader-Programm. "Hier in Spanbeck hat sich ein Verein gegründet, dessen Mitglieder bereit sind, dem demografischen Wandel die Stirn zu bieten", sagte Christel Wemheuer (Grüne), erste Kreisrätin und Vorsitzende der Leader-Aktionsgruppe Göttinger Land. Seit Anfang des Jahres liegt der Fördermittelbescheid über 117 000 Euro vor.

"Am Gebäude haben bereits vor mehreren Jahren erste Arbeiten stattgefunden, doch die Toiletten waren unser Sorgenkind. Deshalb sind wir froh, dass wir jetzt eine Möglichkeit haben, diese umzubauen", so Kolle. Doch nicht nur innen, sondern auch im Außenbereich soll es Veränderungen geben. Dort soll ein Bürgerpark entstehen. "Wir wollen hier unter anderem Spielgeräte für Kleinstkinder bauen. und es sollen Sitzgelegenheiten für Einwohner und Gäste unseres Dorfes entstehen", sagte Kolle. Des Weiteren soll es einen Bouleplatz geben, und der Weg zwischen Kirche und "Alter Schule" soll neu gepflastert werden. "Wir hoffen, dass wir mit den Innenarbeiten bis zum Winter fertig sind. Denn zur Winterkirche hier im Gebäude ist es gut, wenn die Toiletten und die Heizung funktionieren", sagte Kolle. Doch die Gestaltung des Außenbereiches werde vermutlich bis mindestens zum Frühjahr andauern.

Bei den Arbeiten werden nicht nur zahlreiche Firmen aus der Region aktiv werden, sondern auch die Vereinsmitglieder. Denn anstatt eines Mitgliedsbeitrages bittet der Verein um Einsatz bei den verschiedenen Veranstaltungen. "Wir haben demnächst wieder eine Bürgersprechstunde, in der wir die einzelnen Aufgaben vorstellen und eine Liste erstellen werden, wer wo mithilft", sagte Kolle. Sie rechnet damit, dass die Eigenleistungen ungefähr 100 Stunden betragen werden.

Von Vera Wölk

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