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Vollsperrung der Kreisstraße 1

Eddigehausen Vollsperrung der Kreisstraße 1

Die Kreisstraße 1 zwischen Eddigehausen und dem Abzweig zur Burg Plesse ist ab Montag, 26. Juni, gesperrt. Ein Radweg wird neben der Straße gebaut. Die Arbeiten werden bis August dauern, erklärt Ulrich Lottmann, Sprecher des Landkreises. Es ist die dritte Sperrung im Flecken Bovenden.

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Bauarbeiten führen zu drei Sperrungen im Flecken.

Quelle: Fotolia

Eddigehausen. Die Bundesstraße 27 Der Bau des Radweges sei „aus Gründen der Verkehrssicherheit eine dringende und aus touristischer Sicht eine sinnvolle Maßnahme“, sagt Lottmann. Daher treibe der Landkreis sie schon seit längerem voran. Für die Arbeiten sind 320 000 Euro Gesamtkosten eingeplant, wobei 158 000 Euro vom Bund gefördert werden.

Seit dem 22. Mai ist die neue Bundesstraße 3 ab der Kreisgrenze Göttingen/Northeim Richtung Süden bis nach Göttingen gesperrt. Die Arbeiten an der Fahrbahn sollen bis 7. Juli dauern. Die B 27 ist bei Ebergötzen in Richtung Göttingen bis voraussichtlich Mitte August dicht. Jetzt kommt also noch die Sperrung der Kreisstraße 1 dazu. Die Vollsperrung der Straße sei notwendig, um Arbeitsschutz zu gewährleisten, teilt Lottmann mit. Zum einen sie die Lage des Straßenabschnitts sei schwierig, zum anderen liege der Radweg unterhalb des Straßenniveaus. Das bringe zusätzliches Gefahrenpotenzial. Bewusst seien die Sommerferien für die Arbeiten ausgewählt worden, „um die Belastung der Verkehrsteilnehmer zumindest zu begrenzen“, erklärt Lottmann.

Genau das hält Thomas Brandes (SPD), Bürgermeister der Fleckens Bovenden, zwar grundsätzlich für ein gutes Argument, diesmal aber für problematisch. So sei das Freibad des Fleckens in Reyershausen gerade in der Saison nur schwer zu erreichen. Grundsätzlich schätze er den Radwegebau als sehr positiv ein, sagt Brandes. Er kritisiere jedoch „das unglückliche zeitliche Zusammentreffen“ und damit einhergehend „die mangelnde Absprache“. Durch die Baustellen würden die alten Durchfahrten wieder belastet.

Auf ein weiteres Problem weist Brandes’ Stellvertreter Lutz Kiefer hin. Pendler aus Reyershausen, Spanbeck und Billingshausen, die mit dem Bus zur Arbeit führen, müssten jetzt mehr Zeit einplanen. Zehn Minuten länger solle der Fahrweg nach Göttingen dauern, so Kiefer. Auch für Schüler gebe es nach den Sommerferien dieses Problem. Eltern erhofften sich dazu detaillierte Informationen.

Lottmann nennt das Zusammentreffen dieser drei Baustellen einen „unglücklichen Umstand“. Doch er gibt zu bedenken: „Wenn man jetzt nicht baut, muss man neu beginnen zu planen - entweder jetzt, oder lange zeit nicht.“ Der Verkehr wird sehr weiträumig über Nörten-Hardenberg, Parensen, Harste und Lenglern bis zum Autobahnzubringer in Weende umgeleitet.

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