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„Wenn ich hier was zu sagen hätte...“

Plakatbefragung in Bovenden „Wenn ich hier was zu sagen hätte...“

Der Flecken Bovenden hat im vergangenen Jahr ein Projekt zur Einbindung Jugendlicher in die Prozesse der Gemeinde gestartet. Ein Teilprojekt befasst sich mit einer Plakatbefragung Jugendlicher. Schüler der IGS Bovenden haben Plakate entworfen, von denen eine Jury die besten wählte.

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Lob für Plakate zu den Wünschen Jugendlicher: Lehrerin Christine Mandelt mit Schülerinnen.

Quelle: Harald Wenzel

Bovenden. „Ausgangspunkt war, Jugendliche mehr beteiligen zu wollen. Dabei stellte sich die Frage, was wünschen sich Jugendliche eigentlich?“, fasst Bürgermeister Thomas Brandes (SPD) die Anfänge des Projektes zusammen. Um diese Wünsche fassbar zu machen, gründete sich die Gruppe mit Lutz Kiefer (Kämmerer des Fleckens Bovenden), Hans-Jürgen Sittig (Vorstandsmitglied Bovender Sportvereine) und Anke Ufer (Jugendpflegerin). „In allen Ortsteilen, Schulen und Vereinen sollen große Plakate aufgehängt werden, auf denen Jugendliche ihre Wünsche und Vorstellungen für die Gemeinde äußern können. Kontrolliert und erneuert werden die Plakate dann regelmäßig von den Feuerwehren“, erklärt Kiefer das Konzept. Für das Projekt entwarfen Schüler der Klassen sechs bis neun der IGS Bovenden im Kunstunterricht Plakate zu dem Thema: „Wenn ich hier was zu sagen hätte...“. Schon dabei „war festzustellen, dass die Jugendlichen viel zu sagen haben“, stellte Lehrerin Christine Mandelt fest.

Die Jury, bestehend aus Brandes, Sittig, Mandelt, IGS-Schulleiterin Renate Heyn und den beiden Schülern Niko Florenz und Sina Benning, machte sich die Entscheidung nicht leicht. Am Ende stehen dann aber doch drei Gewinner fest: Die Plakatentwürfe von Maxime Sandmüller, Angelina Goebel und der Gemeinschaftsentwurf von Finja Hundt, Zoe Lorenz, Vanessa Wellmann und Juliane Schröder werden auf Plakate gedruckt. „Die Plakate sind toll und alle auf ihre Weise sehr unterschiedlich, da spricht jeden etwas an“, sagt Brandes. Er sei gespannt auf die Ergebnisse, denn es sei wichtig die Jugendlichen an den Prozessen zu beteiligen und nicht als Erwachsener alles vorgeben zu wollen. Voraussichtlich zwischen Oster- und Sommerferien sollen die Plakate dann in den verschiedenen Ortsteilen zu sehen sein.

 

Von Kira Gilster

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