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Mit El Fuego und Macho über die Holzbrücke

15 Jahre Dream-Ranch Billingshausen Mit El Fuego und Macho über die Holzbrücke

Hunderte Besucher haben am Sonnabend das Westernfest anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Dream-Ranch besucht.  Sie sahen sich die Reitvorführungen an, bewunderten die Pferde, schwangen sich teilweise selbst in den Sattel und tanzten zur Livemusik der Country-Band  „True Too“.

Das Ranchfest in Bovenden läuft den ganzen Sonnabend

Quelle: Peter Heller

Billingshausen. „Sind die süß“, rief Smilla (4) beim Anblick der zwischen zwei und drei Monate alten Pony-Fohlen, die über eine Wiese trotteten. Milana (3) ritt unterdessen eine Runde auf Quarab-Stute Sharina und hatte „gar keine Angst“, schließlich ging Papa Grzegorz die ganze Zeit nebenher. Hoch zu Ross saßen die Kinder auch beim Schlümpfe-Reiten.

Rund 30 vier- bis zehnjährige Jungen und Mädchen hatten sich in blau-weiße Kostüme gekleidet und demonstrierten unter dem Jubel ihrer Eltern und Großeltern, dass sie schon sicher im Sattel sitzen. Verkleidet waren auch Ramona Westphal und ihre Tochter Lena (13) – Ramona als Eiskönigin und Lena als Barbie Girl. Da wurde so manches kleine Mädchen ein bisschen neidisch. Die größte Attraktion des Fests war jedoch die Eröffnung des neuen „Extreme Trail Park“.

Der bietet den Vierbeinern, aber auch ihren Reitern, die Möglichkeit, zu üben, sich wie in der freien Natur zu bewegen. „Das kennt weder die heutige Pferde- noch die Reitergeneration, weil das Reiten über und durch natürliche Hindernisse wie Gehölz oder Seen weitestgehend verboten ist“, erläuterte Ramona Westphal, zusammen mit  Ehemann Oliver Westphal-Pabst Inhaberin der Dream-Ranch. Die 43-Jährige und ihr Hengst El Fuego sowie Lena und Araber-Wallach Macho legten ein paar Runden auf dem Parcours zurück, erklommen eine Treppe, gingen nebeneinander vorsichtig über eine Holzbrücke („an das Geräusch der Hufe auf dem Holz müssen sich die Tiere erst langsam gewöhnen“) und ritten durch einen ein Meter tiefen Wassergraben. „Und ich dachte, jedes Pferd läuft und springt so locker und flockig umher wie im Western“, sagte ein Zuschauer: „Wieder was gelernt.“

Abends war Feiern angesagt: Barfrau Marlen schenkte den Cowboys und Cowgirls eine Cola, ein Bier oder auch einen zünftigen Bourbon ein. Und „True Too“ spielte einen Country-Klassiker nach dem anderen – so wurde es eine lange Nacht.

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