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Zuspruch für Oberstufe an IGS Bovenden

Entscheidung für Gesamtschule in Weende soll einbezogen werden Zuspruch für Oberstufe an IGS Bovenden

Überwiegend positive Reaktionen gibt es auf die Forderung aus Bovenden, an der dortigen IGS eine gymnasiale Oberstufe einzurichten. Entscheiden und planen könnten das allerdings nur Stadt und Landkreis Göttingen gemeinsam, betonten ihre Schuldezernenten.

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DIE IGS könnte eine gymnasiale Oberstufe bekommen

Quelle: Theodoro da Silva

Bovenden. Während seines Neujahrsempfangs hatte Gemeindebürgermeister Thomas Brandes (SPD) eine Oberstufe für die noch junge integrierte Gesamtschule (IGS) Bovenden gefordert. Sein Appell richtet sich an den Landkreis Göttingen als Träger der Schule. Sie werde gut angenommen, die Anmeldezahlen stiegen und der Kreis habe gerade erst erneut in ihre Ausstattung investiert.

Der Vorstoß habe ihn nicht überrascht und er könne den Wunsch der Gemeinde gut nachvollziehen, sagte  Kreisschuldezernent Marcel Riethig (SPD) auf Nachfrage. Der Kreis habe das gleiche Interesse an einer starken IGS in Bovenden. „Allerdings gibt es das Thema Oberstufe nur als gemeinsame Oberstufe mit der neuen IGS in Weende“, fügte er an. Schon vor der Gründung der „Neuen IGS Göttingen“ im vergangenen Jahr hatten Stadt und Landkreis vereinbart, ihre Schulplanung auf Augenhöhe abzustimmen. Dazu gehöre auch, dass eine neue Schule oder Oberstufe eine andere nicht schwächen dürfe. Vor diesem Hintergrund werde es in Kürze ein Gespräch mit dem Göttinger Schuldezernenten Siegfried Lieske (Grüne) und den Schulleitern aus Weende und Bovenden geben.

Für eine neue Oberstufe müsse es aber auch genügend Schüler geben, wenn sie gut sein soll, betonte Riethig. Diese Grundvoraussetzung sieht die Bovender IGS-Schulleiterin Renate Heyn gegeben. Schon im erste Jahrgang, der die noch junge Schule im vergangenen Sommer nach der 10. Klasse verlassen hat, hätten 51 Schüler einen erweiterten Abschluss erreicht. In den Folgejahrgängen werde die Zahl steigen. Für eine Genehmigung durch das Land müssten über einen Zeitraum von zehn Jahren jeweils 54 potenzielle Oberstufenschüler prognostiziert werden.

Auch Lieske kann den Wunsch nachvollziehen. Allerdings hätten Stadt und Kreis „immer gesagt, dass eine Oberstufe an dieser Schule nur gemeinsam mit der Neuen IGS in Weende sinnvoll ist“. Darauf verweist auch der Leiter der Weender IGS, Lars Humrich. Wenn Bovenden jetzt auf eine Erweiterung dränge, „ist das in unserem Sinne“.

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