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„Bumm-Bumm“ und Rudis wilde Zeit

„saitenschneider“ spielen vor ausverkauftem Haus „Bumm-Bumm“ und Rudis wilde Zeit

Wenn die „saitenschneider“ im Treffpunkt Altes Pfarrhaus (TAP) in Eddigehausen Songs der 60er- und 70er-Jahre spielen, ist die Begeisterung groß. So auch am Sonnabend: Schon kurz nach dem Einlass stellten die Veranstalter ein Schild vor dem Eingang auf: „Ausverkauft“.

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Konzert mit „saitenschneider“ im TAP in Eddigehausen.

Quelle: PH

Eddigehausen. „Can't Buy Me Love“: Rhythmisch klatschen die Besucher mit, einige singen sogar. Die Beatles, aber auch die Stones, Manfred Mann und Creedence Clearwater Revival: Deren Songs hörten die Besucher in ihren jungen Jahren, deren Songs lieben sie noch heute. „Ende der 60er erlebte die Rockmusik ihren künstlerischen Höhepunkt“, so die Analyse des 66-jährigen Karl-Heinz, die Hans-Hermann (55) anschaulich abschließt: „Heute gibt es doch nur noch Bumm-Bumm.“

„Es macht unglaublichen Spaß, vor einem solchen Publikum zu spielen“, urteilt „saitenschneider“-Gitarrist Wolfgang. Kaum hat er das gesagt, kommt eine Zuhörerin nach vorn und macht ein Foto von ihm. Vielleicht ein Groupie – muss Gattin Friedlinde etwa nervös werden? „Nein“, sagt sie lachend, „wir sind seit 41 Jahren verheiratet, ich kann meinem Wolfgang vertrauen."

„Diese Musik hat uns das ganze Leben hindurch begleitet“, berichten Jürgen (77) und Angelika (74), „hat uns sogar zusammengebracht." Im Braunschweiger „Exil“ haben sie sich nämlich getroffen und wenig später, 1965, geheiratet. „Ach ja“, sinniert Rudi (72) unterdessen, „diese Musik erinnert mich an meine wilde Zeit“. Wann die war? „So vor zwei, drei Jahren“, lautet seine Antwort.

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