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Beachparty im Erlebnisbad Dransfeld

Über das Wasser laufen Beachparty im Erlebnisbad Dransfeld

Eine Beachparty hat der Förderverein Erlebnisbad Dransfeld gemeinsam mit der VR-Bank in Südniedersachsen und dem Campingplatz Dransfeld ausgerichtet. Mit ihrem Engagement wollen die Organisatoren das Freibad erhalten. Höhepunkte waren die Übergabe eines Wasserlaufweges und der Absorberanlage.

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Quelle: PH

Dransfeld. „Die Beachparty ist zwar eine Idee des Fördervereins gewesen“, berichtete der Vorsitzende Herbert Ahlborn, aber die VR-Bank und das Team des Campingplatzes seien sofort mit eingestiegen. „Das Bad muss erhalten bleiben“, so Ahlborn weiter. „Deshalb kämpfen wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln dafür.“ Der Förderverein bestehe seit 2010 und habe bereits eine Menge erreicht. Das bestätigte auch der stellvertretende Bürgermeister Karsten Beuermann, der bei der Eröffnung der Beachparty betonte, wie wichtig das Engagement des Vereins sei und sich bei den Mitgliedern dafür bedankte. Und Folkert Groenevelt aus dem Vorstand der VR-Bank sieht in diesem Engagement das Motto des genossenschaftlich ausgerichteten Finanzunternehmens umgesetzt: „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.“ Das Freibad sei für die Region sehr wichtig und deshalb sei auch der Bank daran gelegen, dass es weiter bestehe.

Beachparty im Freibad Dransfeld

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Neue Attraktion

Als neue Attraktion präsentierten Ahlborn, Groenevelt und Beuermann zur Eröffnung der Beachparty einen Wasserlaufweg, auf dem die Freibadbesucher tatsächlich über das Wasser laufen können. „Der kostet etwa 2000 Euro“, erzählte der Vorsitzende des Fördervereins. Das Geld dafür käme jeweils zur Hälfte von der VR-Bank und vom Förderverein. Darüber hinaus konnte der Ahlborn der Samtgemeinde eine Absorberanlage übergeben. „Wir haben die Anlage für 35 000 Euro gekauft und können sie heute, bereits vier Jahre vor Ablauf, schuldenfrei übergeben“, erklärte er. Vor zwei Jahren habe der Verein bereits eine Solarthermieanlage für 22 000 Euro übergeben können. Des Weiteren habe der Förderverein den Festplatz im Freibad für 700 Euro mit einem vernünftigen Stromnetz ausgestattet, für 1000 Euro zwei Aluminiumtore gekauft sowie zwei Zukunftsbäume gepflanzt.

„Der Förderverein besteht aus fast 400 Mitgliedern“, so Ahlborn, der hofft, die dafür noch fehlenden fünf Mitglieder bald zu finden. Doch vom Jahresbeitrag von 14 Euro ließen sich die Anschaffungen allein nicht bewältigen. Deshalb seien Spenden und die Teilnahmen an Festen wie zum Beispiel dem Hasenmelkerfest notwendig. „Wenn etwas übrigbleibt, fließt es in den Pott“, so Ahlborn. Bei der Beachparty verkauften 20 Vereinmitglieder, Bratwurst, Getränke und Kuchen. „Die Kuchen spenden die Mitgliederfrauen“, sagte der Vorsitzende. Aber durch ein Fest wie die Beachparty entstünden auch Kosten, zumal der Eintritt frei sei. Die Kletterwand des Deutschen Alpenvereins als Highlight müsse gemietet werden und auch Gema und DJ müssten bezahlt werden.

Feuerwerk zum Abschluss

Die Dransfelder nahmen die Einladung zur Beachparty gern an. „Im vergangenen Jahr kamen rund 1500 Gäste“, sagte Ahlborn, der in diesem Jahr eine leichte Steigerung erwartete. Ein buntes Programm mit Wettbewerben wie dem Rutsch-, dem Slackline- und dem Arschbomben-Contest sowie einer Spaß-Rallye durch das Bad sorgten ebenso für Kurzweil wie verschiedene Spaßturniere. Für Musik sorgten ein DJ und der Spielmannszug Dransfeld. „Und erstmals bieten wir in diesem Jahr eine Technikführung an“, so Ahlborn. Für einen leuchtenden Abschluss hatte der Campingplatz ein Feuerwerk spendiert.

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