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"Berufsfeuerwehrtag" in Dransfeld

Ölspur, Feuer, Unfall "Berufsfeuerwehrtag" in Dransfeld

Wie funktioniert die Feuerwehr? Erstmals haben die Jugendfeuerwehren Dransfeld und Löwenhagen einen „Berufsfeuerwehrtag“ ausgerichtet. Daran nahmen am Dienstag 14 Jugendliche und zehn Betreuer teil - ohne Handys, die waren vorher eingesammelt worden.

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Hebekissen: Mit den Hebekissen einen Becher Wasser so behutsam anheben, dass er nicht überläuft oder umkippt.

Quelle: Matthias Freter

Dransfeld. Ziel sei es gewesen, zu erleben, wie die Feuerwehr alarmiert wird, wie sie ausrückt und Einsätze abarbeitet. Außerdem sollten Ausbildungsinhalte mit Versuchen vermittelt werden, für die im wöchentlichen Übungsdienst zu wenig Zeit ist, teilt Matthias Freter, Jugendfeuerwehrwart in Löwenhagen, mit.

"Dazu haben sich die Betreuer viele Gedanken gemacht und ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Um die Gemeinschaft der Gruppe zu stärken, waren Handys und Smartphones an diesem Tag tabu", sagte Freter.

Unter anderem wurde eine Alarmierung simuliert. Die Jugendlichen mussten die Alarmmeldung abholen, sich anziehen, ausrüsten, und die Fahrzeuge besetzen. "Der erste Einsatz war eine fingierte Ölspur nach einem Verkehrsunfall", so Freter.

Danach ging es um das Thema Feuer: Was ist Feuer, wie kann man es löschen und wie funktioniert eigentlich ein Feuerlöscher? Nach der Theorie durften  die Jugendlichen mit einem Feuerlöscher einen Brand löschen.

Auch ein Verkehrsunfall mit einem Verletzten stand auf dem Übungsprogramm. Da es schon dunkel geworden war, musste der Einsatzort ausgeleuchtet werden. Dann kümmerten sich die Jugendlichen um die Erstversorgung des Verletzten.

Bei der letzten Einsatzmeldung ging es um einen Vermissten. Zum vermuteten Ort lag nur eine Koordinate vor, die zunächst auf einer Karte herausgesucht werden musste. Danach wurden drei Suchtrupps gebildet, die sich mit Handfunkgeräten im dunklen Wald gegenseitig verständigen und dirigieren mussten. Und danach gab es dann auch die Handys zurück, sagte Freter.

"Berufsfeuerwehrtag" in Dransfeld mit 14 Jugendlichen und zehn Betreuern, aber ohne Handys

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