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Zuschüsse für Städtepartnerschaft

Diskussion Zuschüsse für Städtepartnerschaft

Um die Partnerschaft mit der französischen Stadt Descartes zu fördern, soll Dransfeld den örtlichen Verein für Partnerschaften und internationale Begegnungen 2016 und 2017 mit jeweils 2000 Euro unterstützen. Einen solchen Beschluss empfiehlt der Ausschuss für Jugend, Soziales und Tourismus dem Stadtrat.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Dransfeld . Ob die Ratsherren der Empfehlung folgen, ist unsicher. „Wir stehen unter dem Dach der Entschuldungshilfe und müssen die Vorgaben des Landes einhalten“, erklärte Stadtdirektor Marco Gerls. Dransfeld sei zur Haushaltskonsolidierung verpflichtet. Der Zuschuss stelle eine freiwillige Leistung dar. Da sei besondere Ausgabendisziplin gefordert. Die Grünen konnten sich mit ihrer Anregung, die Zuschüsse zu halbieren, nicht durchsetzen.

Die Politik, das wurde im Ausschuss klar, will die seit 2008/09 bestehende Städtepartnerschaft mit Frankreich fortführen. Um die Kosten für die Kommune gering zu halten, hat sie die Aufgabe bereits an den 2009 gegründeten Verein delegiert. „In den vergangenen Jahren haben wir die Arbeit durchschnittlich mit 2000 Euro im Jahr unterstützt“, führte Gerls aus.

Vertreter des Vereins stellten klar, dass sie ohne eine dauerhafte, verlässliche Zahlung städtischer Zuschüsse ihre Aktivitäten nicht im bisherigen Umfang fortführen könnten. Ihr größter Einnahmeposten nach dem Zuschuss von der Stadt seien Beiträge der rund 50 Mitglieder, die sich 2015 auf 717 Euro belaufen hätten.

609 Euro seien bei einem französischen Kulturabend zusammengekommen. 400 Euro hätten Mitglieder für Veranstaltungen während des Besuchs der Franzosen in Dransfeld gespendet. Beim Hasenmelkerfest habe der Verein 83 Euro eingenommen. Die Sparkasse habe den Schüleraustausch mit 400 Euro unterstützt.

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