Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 9 ° Regen

Navigation:
Dransfeld erhält zusätzlichen Schulbus

Überfüllt Dransfeld erhält zusätzlichen Schulbus

Einen zusätzlichen Schulbus zwischen Dransfeld und Göttingen setzt der Zweckverband Südniedersachsen seit Beginn des neuen Schuljahrs morgens ein. Darauf macht Ulrich Peter, Verkehrsplaner beim Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN), aufmerksam.

Voriger Artikel
Sommerfest der ASB-Tagespflege
Nächster Artikel
Zehn Kilometer rund um Dransfelder Dörfer
Quelle: dpa (Symbolbild)

Dransfeld. „Die beiden anderen Busse sind oft überfüllt und können nicht immer alle mitnehmen“, erklärt Peter. Stehen gelassen wurden am Montagmorgen mehrere Kinder an der Dransfelder Haltestelle Teichstraße. „Ich musste meinen neunjährigen Sohn, der jetzt das Max-Planck-Gymnasium in Göttingen besucht, mit dem Auto bringen“, berichtet Ilona Runte-Ruppin. Eine andere Mutter habe zwei weitere Schüler mit dem Auto zur Integrierten Gesamtschule (IGS) in Weende gefahren.

„Aus Gründen der Verkehrssicherheitspflicht kann ein Busfahrer in einen bereits überfüllten Bus nicht noch weitere Personen einsteigen lassen“, stellt Verkehrsplaner Peter klar. Mehr als 80 bis 90 Kinder passten nicht hinein, was auch an den großen Schultornistern liege. In Dransfeld sei es schon in der Vergangenheit oft morgens eng geworden. Der eine Bus komme aus Hann. Münden und nehme Kinder aus Volkmarshausen und Scheden mit. Der andere Bus starte in Bühren und fahre durchs Niemetal. Zwischen 6.40 und 6.50 Uhr hielten die Busse in Dransfeld.

„Aufgrund der starken Nachfrage setzen wir seit diesem Schuljahr einen dritten Bus ein, der um 6.43 Uhr an der Dransfelder Grundschule an der Hohen-Hagen-Straße abfährt und dann am Feuerwehrhaus hält“, sagt Peter. Alle drei Busse gehörten zur Linie 120. Der Bus aus Bühren fahre bis Dransfeld mit der Nummer 122 und firmiere dann um.

„Es gibt noch einen weiteren Bus, der kurz nach 7 Uhr Dransfeld passiert“, sagt der Verkehrsplaner. Er werde von Schülern benutzt, die das Otto-Hahn-Gymnasium, die Geschwister-Scholl-Schule oder die Berufsbildenden Schulen II besuchten. Diese Schulen seien vom Bahnhof aus vergleichsweise schnell zu erreichen. In den drei frühen Busse säßen Kinder, die oft mit Anschlussbussen weiterführen – einige bis zur IGS nach Bovenden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Bilder der Woche vom 14. bis 20. Oktober 2017