Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Dransfeld unterstützt Präventionsprojekt

Kita-Ganztagsbetreuung Dransfeld unterstützt Präventionsprojekt

Die Samtgemeinde Dransfeld wird auch in Zukunft einen Zusatzbeitrag für die Kita-Ganztagsbetreuung erheben. Sie will zudem im kommenden Schuljahr das Präventionsprojekt Klasse 2000 weiter an Grundschulen unterstützen. Dafür sprach sich der Schulausschuss aus.

Voriger Artikel
Dransfelder zeigen Flagge gegen Rechts
Nächster Artikel
Information zu eingeschlossenen Ortschaften
Quelle: dpa (Symbolbild)

Dransfeld. Eigentlich ist das letzte Kindergartenjahr vor Beginn der Schulzeit frei. Das bezieht sich allerdings nur auf acht Stunden Betreuung täglich. Die evangelische Kindertagesstätte St. Martini in Dransfeld bietet jedoch noch eine neunte Betreuungsstunde an.

Derzeit zahlen Eltern von zwei Kindern den Beitrag, zusammen 1600 Euro im Jahr. 2016/17 werden es nach den derzeitigen Anmeldezahlen Eltern von acht Kindern sein, zusammen voraussichtlich 6600 Euro. Bei einem Verzicht auf Erhebung des Beitrags müsste die Samtgemeinde das Geld selbst aufbringen.

Der Ausschuss befasste sich zudem mit einem Projekt zur Förderung der Gesundheit und zur Vorbeuung gegen Gewalt und Sucht. Die Grundschulen in Dransfeld und Scheden bieten es seit dem Schuljahr 2004/05 an. Alle vier Klassen durchlaufen es jeweils.

Seit Beginn übernimmt die Samtgemeinde 50 Prozent der Kosten, pro Jahr 1760 Euro. Die andere Hälfte bringen die Schulen über Spenden, Sponsoring sowie, in den vergangenen Jahren verstärkt, eine Beteiligung der Eltern auf.

Der Ausschuss sprach sich dafür aus, das Präventionsprogramm auch in den kommenden vier Schuljahren wie bisher zu unterstützen. Klasse 2000 ist das in Deutschland am weitesten verbreitete Progamm seiner Art an Grundschulen, erfuhren die Ausschussmitglieder.

Zum Auftrakt kommen jeweils externe Projektmitarbeiter in die Schulen, was bei den Kindern für besondere Aufmerksamkeit sorgt. Später führen die Lehrer das Programm weiter. Die jungen Teilnehmer lernen unter anderem, ihren Körper besser wahrzunehmen und Versprechungen der Werbung kritisch zu hinterfragen. Laut einer Begleitstudie rauchen und trinken Jugendliche, die das Programm durchlaufen haben, später tatsächlich deutlich seltener, hieß es im Ausschuss.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Weihnachtsdeko in Göttingen und Umgebung