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Dransfeld verbittet sich Kritik aus Göttingen

Stadtentwicklungssausschuss Dransfeld verbittet sich Kritik aus Göttingen

40 Bauplätze sieht das Baugebiet Zaunstätte am westlichen Stadtrand von Dransfeld vor. Das könne nur der Anfang sein, hieß es parteiübergreifend im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt. Dieser entschied über die Stellungnahmen zur Planung und ließ sich über die Erschließung informieren.

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Keine Kritik aus Göttingen erwünscht.

Quelle: Hinzmann

Dransfeld. Die anfängliche Kritik aus Göttingen, wonach das Baugebiet für ein Grundzentrum zu groß sei, teilt der Ausschuss nicht. Der Zuzug junger Familien sei notwendig, anderenfalls breche die Infrastruktur des Ortes mangels ausreichender Nachfrage zusammen, argumentierte Carsten Rehbein (SPD). Bauamtsleiter Dirk Aue erinnerte daran, dass viele Baulücken in der Stadt in den vergangenen Jahren geschlossen worden seien.

Lärmschutzwall geplant

Die geplante Erschließung des Gebiets stellte Dietrich Simon, Projektentwickler bei der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG), vor. Danach wird die 5,5 Meter breite Straße Zaunstätte um 100 Meter nach Westen verlängert. Eine Stichstraße führt in den nördlichen Teil des Baugebiets mit seinen neun Grundstücken, eine Ringstraße nach Süden zu 31 Grundstücken.

Zur Bundesstraße 3 hin plant die NLG einen drei Meter hohen Lärmschutzwall. Zu seinem Bau dient der Bodenaushub des Baugebiets. Die fünf Meter hohe Hainbuchenhecke entlang der Bundesstraßewird entfernt. Anregungen zur ökologischen Aufwertung des Walls hat der Naturschutzbund (Nabu) gemacht. Sie sollen ernsthaft geprüft werden, forderte der Ausschuss von der Landgesellschaft.

Betreiber gesucht

„Im Süden entsteht ein Regenrückhaltebecken, das für ein Zehn-Jahres-Hochwasser ausgelegt ist“, kündigte Simon an. Sollte es überlaufen, ströme das Wasser entlang des Bahndamms ab.

Die Landgesellschaft sieht im Baugebiet ein Blockheizkraftwerk vor. „Wir suchen derzeit nach einem Betreiber“, sagte der Projektentwickler. Damit es sich rentiere, müssten auch vier Wohnblocks in der Nachbarschaft an das Fernwärmenetz angeschlossen werden. Der Wärmebedarf von Neubauten sei aufgrund der heute vorgeschriebenen Dämmung nicht sehr groß.

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