Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Dransfelder Freibadpreise sollen nicht steigen

Neue Saisonkarte für Alleinerziehende? Dransfelder Freibadpreise sollen nicht steigen

Die Eintrittspreise des Dransfelder Freibades sollen in der kommenden Saison nicht erhöht werden. Dabei hat die Einrichtung der Samtgemeinde 2015 ein Defizit von 148000 Euro verzeichnet. Die Politik berät zudem über die Einführung einer Jahreskarte für Alleinerziehende und deren Kinder.

Voriger Artikel
Bioenergieanlagen sollen erweitert werden
Nächster Artikel
Samtgemeindebücherei hat 350 Nutzer

Die Eintrittspreise des Dransfelder Freibades sollen in der kommenden Saison nicht erhöht werden.

Quelle: Heller

Dransfeld. Die beiden Anregungen macht der Arbeitskreis Schwimmbad, dem neben Ratsmitgliedern der Schwimmmeister und Vertreter des Fördervereins angehören. Mit den Vorschlägen befasst sich am Donnerstag um 18 Uhr der Ausschuss für Freizeit, Gleichstellung, Jugend, Senioren und Soziales im Dransfelder Ratshaus.

„Ein Bad lässt sich nicht kostendeckend bewirtschaften“, betont Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers (SPD). Das sieht auch das Land so. Im Zukunftsvertrag zur Entschuldung der Kommune verlangte es nicht die Schließung. Vielmehr gestand es der Samtgemeinde ein jährliches Freibad-Defizit von maximal 174000 Euro zu. Eilers: „Das Bad ist für die Einwohner, aber auch die Campinggäste wichtig. Wir wollen es erhalten.“

Der Bürgermeister erinnert an die Anstrengungen, die bisher zur Verringerung der Kosten unternommen wurden. Ein Förderverein ist entstanden. Er hat in Technik investiert und so die Heizkosten von gut 30000 auf 10000 Euro reduziert. Weitere Einsparungen brachte 2014 die Einschränkung der Öffnungszeiten auf die Zeit von 11.30 bis 20.30 Uhr. Der Einbruch bei den Besucherzahlen, den es in jenem Jahr gab, erklärt sich der Samtgemeindebürgermeister mit dem Wetter. Der gute Sommer habe jedenfalls 2015 wieder zu so hohen Besucherzahlen wie 2013 geführt.

Um die Attraktivität zu steigern, schlägt der Arbeitskreis nun die Einführung einer Jahreskarte für Alleinerziehende und deren Kinder bis 16 Jahren vor (75 Euro). Derzeit gibt es Jahreskarten für Erwachsene (75 Euro), für Kinder und Jugendliche (42 Euro) sowie für Familien (135 Euro). Mit der neuen Karte will der Arbeitskreis die Ungleichbehandlung von Alleinerziehenden und Familien aufheben. „Wie sich die Entscheidung finanziell auswirkt, ist offen“, erklärt der Samtgemeindebürgermeister.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vor 25 Jahren erhielt der Göttinger Wissenschaftler Erwin Neher den Nobelpreis