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Dransfelder zeigen Flagge gegen Rechts

Demonstration Dransfelder zeigen Flagge gegen Rechts

„Wir stehen hier für Toleranz und gegen Einfalt und Ignoranz“, so Dransfelds Samtgemeindebürgermeister Eilers. Er war einer der knapp 300 Bürger, die am Sonntag zusammenkamen, um Flagge gegen Rechtsextremismus zu zeigen. Anlass war die Anmeldung einer „Mahnwache“ des rechten „Freundeskreises Thüringen-Niedersachsen“.

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Protest gegen die „Freundeskreis“-Demo: Dransfelder Bürger und Vertreter der Lokalpolitik zeigen Flagge gegen Rechts.

Quelle: HW

Dransfeld. „Dransfeld zeigt Gesicht – für eine bunte und vielfältige Samtgemeinde“ war das Motto der Kundgebung. Zu den Rednern zählte auch Vera Wengel vom Bündnis für Familien Dransfeld. „Bislang dachten wir immer, in Dransfeld, da passiert so etwas nicht“, sagt sie. „Und jetzt ist es soweit“.Es werde den Rechten aber nicht gelingen, in Dransfeld Fuß zu fassen.

Auch Landrat Bernhard Reuter (SPD) kam zur Unterstützung vorbei. „Dransfeld ist und bleibt bunt statt braun. Deshalb sind wir hier“, sagt er.

Die Redner freuten sich, dass sich so viele Bürger zusammengefunden hatten. Die Anmeldung der rechten „Mahnwache“ war erst am Freitag bekannt geworden. Der Aufruf von Politik und Initiativen hatte sich über soziale Medien schnell verbreitet. Einen Redebeitrag steuerte auch Hans Georg Schwedthelm (Grüne)  aus Duderstadt bei. Dort hatte der „Freundeskreis“ bereits mehrfach ähnliche Veranstaltungen organisiert. „In Duderstadt haben sie ihre Aktivitäten eingestellt, das ist ein Erfolg für uns“.

Auch in Dransfeld stellten die etwa 25 Teilnehmer der „Freundeskreis“-Veranstaltung, die sich auf einem Parkplatz am Bahnhof versammelten, ihre Aktivitäten schnell ein. Weil eines ihrer Fahrzeuge nicht mehr durch die Polizeisperre gelassen wurde, zogen sie in ihren Autos wieder ab. Im Anschluss, so teilt die Göttinger Polizei mit, machten sie in Rosdorf Station und zogen einmal um den Rewe-Markt.

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