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Ein Jahr in Uganda

Dransfelderin zeigt Bilder vom Freiwilligendienst Ein Jahr in Uganda

Franziska Rehbein hat ein Jahr in Uganda gelebt und ist gerade zurückgekehrt. Die 20-jährige Dransfelderin hat viel erlebt und auch gesehen.  Darüber will sie am Freitag, 12. August, um 19 Uhr im Dransfelder Gemeindesaal bei einem Dia-Abend berichten.

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Franziska Rehbein ist gerade von einem einjährigen Uganda-Aufenthalt zurück und bereitet einen Diavortrag vor.

Quelle: Hinzmann

Dransfeld. In der Stadt Kayunga hat Rehbein ihren Freiwilligendienst absolviert und  Grundschulen unterstützt: Mal half sie im Unterricht aus, mal in der Essensausgabe. Dort sehe alles ganz anders aus als in Deutschland: „Viele Straßen sind nicht geteert, alles ist rot und staubig“, erzählt die Helferin. An der Hauptstraße gebe es viele kleine Shops mit Getränken und Imbissen. „Viele verkaufen das gleiche“, sagt Rehbein. „Und wenn nichts los ist, sitzen die Leute vor ihren Shops oder schlafen – auf jeden Fall sind sie immer draußen."  

Rehbein fiel auf

Rehbein fiel natürlich auf in der Stadt und Uganda: Neben ihrer hellen Haut wurde auch die Tatsache, dass sie zusammen mit einem weiteren Freiwilligendienstler in einem richtigen Haus mit Einbauküche lebte, bestaunt. „Wir waren immer interessant“, erinnert sie sich. Es hätten immer Kinder am Fenster gestanden, um einen Blick von der für sie ungewöhnlichen Bleibe zu erhaschen.

Die Verständigung klappte gut: „Mit Englisch, Hand und Fuß – dann passt das“, sagt Rehbein. Angst hatte sie nie. „Es gab keine Situation, in der ich mich richtig unwohl gefühlt habe“, erinnert sie sich. Nur einmal sei es brenzlig gewesen: Während einer Nationalparktour habe nachts ein Nilpferd vor Rehbeins Zelt gegrast. Stundenlang. „Du liegst im Zelt und hörst es schmatzen“, sagt die junge Frau, die sehr erleichtert war, als das Nilpferd weiterzog.

Bei mehreren Geburten in Uganda dabei

Rehbein hat in Uganda auch in einer Arztpraxis geholfen und war bei mehreren Geburten dabei. Jetzt will sie eine Ausbildung zur Hebamme beginnen. „Ich will jetzt erstmal was anfangen“, erklärt die junge Frau. „Und ich will auf jeden Fall noch mal nach Afrika.“

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