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Gemeinderat stimmt hohen Windrädern zu

Anlagen nur bei Anflug befeuert Gemeinderat stimmt hohen Windrädern zu

Groß ist das Interesse der Bürger. Doch unter den 15 Zuhörern bei der Gemeinderatssitzung in Jühnde war kaum jemand aus dem Ort selbst. Die meisten kamen aus dem Nachbardorf Bördel, wo der Bau fünf neuer Windräder geplant ist.

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Quelle: Pförtner

Jühnde. Gegen den Bürgerwillen stimmten die Ratsmitglieder schließlich einer maximalen Höhe von 215 Metern zu. Ursprünglich hatten die Jühnder selbst eine maximale Höhe von 185 Metern gefordert, doch das lehnte der Landkreis in einer Zwischenverfügung ab. Verstimmt enthielten sich nun vier der zehn Ratsmitglieder. Ernst Achilles-Wengel (Grüne) wiederholte seinen Unmut über die Dransfelder Samtgemeindeverwaltung. Sie hätte seiner Meinung nach in einem zweiten Anlauf bessere Argumente für die die 185-Meter-Höchstgrenze suchen müssen.

Fünf Ratsmitglieder stimmten für die Anhebung. „Besser eine Begrenzung von 215 Metern als gar keine“, begründete Gemeindebürgermeister Dietmar Bode (SPD) seine Entscheidung. Das nicht mehr Jühnder zur Sitzung erschienen sind, wundert Bode nicht. Die Windräder werden zwar auch in Jühnde zu sehen sein. Da sie aber im Norden liegen, haben sie die Jühnder nicht immer vor Augen, wenn sie im Garten oder auf dem Balkon sitzen.

Zudem liegen sie hinter einem Hügel.
Der Gemeinderat Jühnder fordert allerdings, dass in den zu ändernden Flächen­nutzungsplan Regelungen zur so genannten Befeuerung (Blinken) der Windräder aufgenommen werden. Sie sollen nur dann befeuert werden, wenn sich ihnen ein Flugobjekt nähert. Wenn sich das technisch nicht umsetzen lässt, sollen sie zumindestens immer gleichzeitig blinken.

Der Bürgermeister informierte den Rat zudem über die Öffnung des Jugendraums in der Friedrich-Spielmann-Halle. Zwei Jahre lang war er aufgrund mangelnden Interesses geschlossen gewesen. Nun haben sechs Jugendliche gebeten, ihn wieder in Betrieb zu nehmen. Nach Teilnahme an einem Coaching zum Betrieb eines solchen Raums sollen sie ab Ende Februar / Anfang März dort die Verantwortung übernehmen.

Von Michael Casper

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