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Sanierung ab 2018

Gerhart-Hauptmann-Straße in Dransfeld Sanierung ab 2018

Die Dransfelder Gerhart-Hauptmann-Straße wird 2018 saniert. Das hat der Rat der Stadt beschlossen. Zeitnah geflickt werden sollen die zahlreichen Schlaglöcher. Sie sind der Grund dafür, dass dort bereits seit Wochen für Autos eine Geschwindigkeitsbeschränkung von zehn Kilometern pro Stunde gilt.

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Dransfeld. „Die 325 Meter lange Straße wird nicht nur von Anliegern, sondern auch für den innerörtlichen Verkehr genutzt“, stellte Bürgermeister Carsten Rehbein (SPD) während der Sitzung im DSC-Sportheim Am Bleichanger klar. Deshalb hätte der Rat die Straße gerne schon in diesem Jahr saniert. Doch der Wasserverband Peine will dort 2018 seine Versorgungsleitungen ertüchtigen. Damit dann nicht eine gerade neu hergerichtete Straße aufgerissen werden muss, verschiebt die Stadt ihre Baumaßnahme.

Keine Entscheidung fällte der Rat über den Umfang der Arbeiten. Vier Varianten stellte Stadtdirektor Mathias Eilers (SPD) zur Auswahl. Ein Vollausbau der 2300 Quadratmeter Straßenfläche würde 240000 Euro kosten, ein Teilausbau 110000 Euro, eine neue Asphaltschicht von 6,5 Zentimetern Stärke 55000 Euro. Das Auftragen einer dünnen Asphaltschicht würde mit 46000 Euro zu Buche schlagen. Geld für den Straßenbau ist bisher im Haushalt 2017 nicht eingestellt.

Auch mit dem Neubaugebiet Zaunstätte, das über 40 Bauplätze verfügt, befasste sich der Rat. Laut Beschluss soll kein Graben zum Ableiten des Regenwassers angelegt werden. Dafür wäre ein parallel verlaufender, fünf Meter breiter Schutzstreifen notwendig gewesen. Die entsprechende Fläche will der Eigentümer jedoch nicht verkaufen. Nun soll das Regenwasser unterirdisch durch ein Rohr abfließen, was 41000 Euro koste.

Breite Zustimmung im Rat fand der Antrag der CDU, sich für einen Kreisel am westlichen Ortsausgang einzusetzen. Dort, so Rehbein, werde der Verkehr aufgrund des angrenzenden Neubaugebiets zunehmen. Der 2016 am Ostausgang der Stadt eröffnete Kreisel zwinge Autofahrer zum Abbremsen. Verkehr aus dem Gewerbegebiet fließe schneller ab. Da sich ein Kreisel nicht kurzfristig verwirklichen lasse, solle zunächst einmal ein Zebrastreifen am Imbser Weg entstehen.

Zurückgezogen haben die Freien Wähler ihre Forderung nach einem Positionspapier der Stadt zum Regionalen Raumordnungsprogramm. Bürgermeister Rehbein drängte darauf, das die Stadt gemeinsam mit den anderen Mitgliedsgemeinden gegenüber dem Landkreis auftrete. Stadtdirektor Eilers erklärte, dass die Samtgemeinde bereits eine Stellungnahme abgegeben habe und unter anderem mehr Spielräume für die Dörfer angemahnt habe.

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