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Breite Zustimmung im Schulausschuss

Höhere Beitragssätze für Kinderbetreuung in Dransfeld Breite Zustimmung im Schulausschuss

Dransfeld. Erhöhen soll der Rat der Samtgemeinde Dransfeld die Elternbeiträge für Krippen- (sieben bis acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr), Kindergarten- (neun bis zehn Prozent) und Hortplätze (neun bis zehn Prozent). Das hat der Schulausschuss am Montag einstimmig empfohlen.

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Aufgrund eines Anstiegs bei den Personalkosten in den sechs Kindertagesstätten will die Samtgemeinde die Elternbeiträge erhöhen.

Quelle: dpa

Dransfeld. Grund sind gestiegene Kosten – vor allem beim Personal. „Um 230000 Euro erhöhen sich die jährlichen Personalkosten aufgrund einer Änderung der Tarifstrukturen“, führte Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers (SPD) aus. Eine solche Steigerung lasse sich nicht an anderer Stelle wieder hereinholen. Deshalb stehe der Rat vor der „schwierigen Entscheidung“, von den Eltern von August an höhere Beiträge zu verlangen.

Eigentlich sollte der Betrag bei 33 Prozent liegen „Die Eltern tragen derzeit 25 bis 28 Prozent der anfallenden Betriebskosten von zwei Millionen Euro für die 355 genehmigten Betreuungsplätze in sechs Kindertagesstätten“, erläuterte Eilers. Eigentlich sollte der Betrag bei 33 Prozent liegen. 20 Prozent der Kosten übernähmen Bund und Land, mehr als 50 Prozent die Samtgemeinde. Widerspruch äußerte einzig Ulrich Maschke (Linke).

Er forderte eine stärkere Belastung der Besserverdienenden. Die achtstufige Sozialstaffel, die bei 2000 Euro über der Bemessungsgrenze ende, sollte um eine weitere Einkommensstufe ergänzt werden, verlangte er. Diese Anregung fand bei den anderen Parteien grundsätzliche Zustimmung. Der Samtgemeindebürgermeister machte darauf aufmerksam, dass Dransfeld im Vergleich zu anderen Kommunen des Landkreises die unteren Einkommensgruppen deutlich weniger belaste. Bei Geschwisterkindern sollen Eltern künftig den jeweils höchsten Satz voll zahlen und den zweithöchsten Satz zur Hälfte. Den nächsthöchsten Satz bräuchten sie nicht mehr zu bezahlen.

Bisher muss für das erste Kind der volle und für das zweite der halbe Satz entrichtet werden. Die Beiträge für die 20 Hortplätze sind jedoch deutlich niedriger als die für die Krippen- und die Kindergartenplätze. Dieser Vorschlag der Verwaltung fand parteiübergreifend Zustimmung. „Nach einem Einbruch der Geburtenzahlen in der Samtgemeinde im Jahr 2015 auf 56 Kinder gibt es nun wieder einen Anstieg“, teilte Eilers mit. 2016 habe es 83 Geburten gegeben, 2017 bereits 40. Eine weitere Steigerung sei mit dem neuen Dransfelder Baugebiet Zaunstätte zu erwarten. Damit zeichne sich ab, dass die Dransfelder Grundschule künftig dreizügig, die in Scheden zweizügig betrieben werde. on

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