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Information zu eingeschlossenen Ortschaften

Kreisverbindungskommandos Information zu eingeschlossenen Ortschaften

Die Bundeswehr ist in die Region zurückgekehrt. Am Freitag fand sich die Truppe zur Frühjahrstagung des Kreisverbindungskommandos zum Thema „Eingeschlossene Ortschaften“ in Löwenhagen ein.

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Die Teilnehmer der Exkursion. Darunter Gemeindebrandmeister Karsten Beuermann, Mitglieder des Kreisverbindungskommandos, Oberstleutnant Martin Franz – Beauftragter der Bundeswehr für Zivil-Militärische Zusammenarbeit (BeaBwZMZ), Leiter der Autobahnmeisterei Martin Rohloff, Mitglieder des Katastrophenschutzstabes des Landkreises sowie Mitglieder der Ortsfeuerwehren Dransfeld und Löwenhagen.

Quelle: r

Löwenhagen. Seit langem sind die Bundeswehrkasernen in Göttingen und Hann. Münden geschlossen, das letzte Manöver in der Samtgemeinde Dransfeld ist mindestens genauso lange her. Jetzt aber die Tagung in Löwenhagen: Jeweils im Frühjahr und Herbst wird eine Übung zusammen mit den zivilen Partnern der Bundeswehr, dazu gehören unter anderem Rettungsdienste, Feuerwehr, THW, der Katastrophenschutzstab des Landkreises und einige mehr, mit unterschiedlichen Themengebieten abgehalten, erklärt Matthias Freter von der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Dransfeld.

Bundeswehr zur Unterstützung

Geklärt werden sollte diesmal, welche Gefahrenschwerpunkte es gibt, welche Lagen ab welchem Zeitpunkt kritisch werden, wo es am schnellsten zu Engpässen kommen kann oder wie die Feuerwehr Verkehrswege wiederherstellen kann. Außerdem wurde geprüft, wie die Bundeswehr hier unterstützend eingreifen kann.

Kreisverbindungskommandos

Bei Katastrophenfällen beraten die Verbindungskommandos die zivilen Katastrophenschutzstäbe über Möglichkeiten der Unterstützung durch die Bundeswehr. Die Forderungen der zivilen Einsatzkräfte nehmen sie auf und leiten sie an das Landeskommando weiter.

Außerdem informieren die Verbindungskommandos das Lagezentrum des Landeskommando über die laufenden Einsätze der Bundeswehrkräfte und beteiligen sich an der Unterbringung und Verpflegung von Bundeswehreinheiten.

Teil der Tagung war eine Exkursion in den Bramwald, um Szenarien von Katastrophenfällen durchzusprechen. Ein Ziel dabei: die Waldbrandfläche von 1998, bei der 15000 Quadratmeter Wald in Flammen standen. Schnell sei klargeworden, dass zum Beispiel ein Begegnungsverkehr mit großen Löschfahrzeugen auf den schmalen Waldwegen nicht möglich ist, erläutert Freter.

Oft uneinsichtig

Eine weitere Station: das Niemetal zwischen Löwenhagen und Bursfelde. Bei Sturm und Dauerregen stürzen dort immer wieder Bäume auf die Straße. Bei anhaltendem Unwetter wird die Straße voll gesperrt, um Autofahrer gar nicht erst in Gefahr zu bringen. “Leider”, erklärt Freter, “gibt es dabei immer wieder uneinsichtige Verkehrsteilnehmer, die die Sperreinrichtungen bei Seite räumen und sich sowie Nachfolgende in Gefahr bringen. Nicht selten werden sie dann durch weitere umstürzende Bäume eingeschlossen.”

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