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Jühnde erwirtschaftet einen Überschuss von 65 000 Euro

Gemeinderat beschließt ersten Nachtragshaushalt Jühnde erwirtschaftet einen Überschuss von 65 000 Euro

Einen Überschuss von 65 000 Euro weist der erste Nachtragshaushalt der Gemeinde Jühnde für das Jahr 2015 aus. Und auch in den Jahren bis 2018 wird der Haushalt nach der derzeitigen Planung ausgeglichen sein.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Jühnde. Mit dem vom Gemeinderat beschlossenen Zahlenwerk zeigte sich Bürgermeister Dietmar Bode (SPD) „sehr zufrieden“. Die Gründe für das gute Abschneiden: Der Anteil bei der Einkommenssteuer fiel um 53 000 Euro höher aus als erwartet. Außerdem erhält Jühnde 16 100 Euro aus dem Investitionshilfeprogramm des Landkreises.

Mit dem Geld aus Göttingen will der Gemeinderat einen neuen Aufsitzrasenmäher (8000 Euro), 30 neue Tische für das Dorfgemeinschaftshaus Jühnde (3000 Euro) sowie Spielgeräte für Spielplätze (5000 Euro) kaufen.
32 000 Euro stellen die Kommunalpolitiker für den Erwerb und Abriss eines einsturzgefährdeten Hauses an der Beekestraße 1 zur Verfügung. „Das kann eigentlich nicht Aufgabe der Gemeinde sein“, sagte der Bürgermeister. In diesem Fall müsse die Kommune aber eingreifen, da die „Schrott-Immobilie“ seit 15 Jahren ein „Schandfleck“ mitten im Ort sei. Das Gebäude gehört einer Erbengemeinschaft. 2016 wird es voraussichtlich zu einer Zwangsversteigerung kommen.

Für die Änderung des Bebauungsplans Mühlengraben sieht der Haushalt 4000 Euro vor. Dort hat ein Eigentümer beim Ausbau eines alten Bauernhofes Teile des Grundstücks, die als Ausgleichsflächen vorgesehen sind, mit Balkonen überbaut. In diesem Bereich soll nun ein fünf bis sechs Meter breiter Streifen umgewidmet worden. Von der nachträglichen Legalisierung eines „Schwarzbaus“ sprach Ernst Achilles-Wengel (Grüne). Auch Bode zeigte sich unzufrieden, hält aber die Anordnung, die Balkone wieder abzureißen, für „unverhältnismäßig“. Der Eigentümer werde der Gemeinde die Kosten erstatten, betonte der Bürgermeister.

Von Michael Caspar

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