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Krippe für 30 Kinder geplant

700 000 Euro-Investition an Hoher-Hagen-Straße Krippe für 30 Kinder geplant

Die Samtgemeinde Dransfeld will für 700 000 Euro mit Zuschüssen des Landes und des Landkreises eine Kinderkrippe bauen. Der Investition, dem von der Verwaltung vorgeschlagenen Standort an der Hoher-Hagen-Straße und dem Haushaltsplanentwurf 2016/17 hat der Schulausschuss jetzt zugestimmt.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Dransfeld. Die Mitteilung, dass die vom Land verteilten Bundesmittel knapp würden, habe die Verwaltung unter Druck gesetzt, die Planung des Krippenneubaus voranzutreiben, berichte Mathias Eilers (SPD) dem Fachausschuss in der Grundschule Scheden. Rund 360 000 Euro Landeszuschuss (12 000 Euro für jeden Platz) und 60 000 Euro aus der Kreiskasse (2000 Euro) erhofft die Samtgemeinde. Gebaut werden wird die Krippe mit 30 Betreuungsplätzen an der Hoher-Hagen-Straße zwischen St.-Martini-Kindergarten und Kreissportanlage. Die Fläche sei groß genug, um das Gebäude bei Bedarf zu erweitern oder anderweitig zu nutzen, erklärte Eilers.

Zwei Krippengruppen sollen dort unterkommen, eine davon wird neu eingerichtet, die zweite  ist seit August in den Räumen der Kita St. Martini untergebracht. Bislang gibt es 55 Betreuungsplätze in vier Krippengruppen. Bei Fertigstellung des Gebäudes, wahrscheinlich im Jahr 2017, werde die Samtgemeinde über 70 Plätze verfügen. Eine willkommene Aufstockung, denn, so Eilers, „von April an sind unsere Krippen und Kindergärten nahezu ausgelastet“.

Der Krippenbau ist die größte Investition im Schul- und Kitabereich des Haushaltsplanentwurfs. Weitere große Investitionen seien nicht vorgesehen. Allerdings habe sich die Defizitabdeckung für die zwei Kindergärten im Samtgemeindebereich deutlich gesteigert: Rund 200 000 Euro mehr müssten aufgewendet werden, um Verbesserungen des Angebotes und der Öffnungszeiten sowie neue gesetzliche Vorgaben bei den Personalkosten auszugleichen. Diese Entwicklung werde sich wohl nicht fortsetzen, hofft Eilers, „wir sind jetzt aus einem guten Stand“, antwortete der Samtgemeindebürgermeister auf eine entsprechende Frage im Schulausschuss.

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