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Neue alte Herausforderung: Fremdenhass

SPD-Ortsverein Dransfeld feiert Wiedergründung vor 70 Jahren Neue alte Herausforderung: Fremdenhass

1946 wurde die Dransfelder SPD wiedergegründet. Diesen Geburtstag nutzten der SPD-Ortsverein und seine zahlreichen geladenen Gäste für einen Rückblick, Ausblick und die Würdigung all jener Parteiaktiven, die diese Nachkriegs-Geschichte geprägt haben.

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Landrat Bernhard Reuter bei den Feierlichkeiten

Quelle: Harald Wenzel

Dransfeld. Ortsvereinsvorsitzender Carsten Rehbein konnte auf der Festveranstaltung eine breite Riege an Gastrednern begrüßen: Bundestagsmitglied und Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Göttingen Thomas Oppermann, Landrat Bernhard Reuter (SPD), Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers (SPD) und Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD).

Oppermann erinnerte an die Zeit nach dem Krieg und die damals großen Herausforderungen: das Land in Trümmern, Kriegsversehrte und Flüchtlinge mussten versorgt werden. Es galt, einen Schlussstrich unter Gewaltherrschaft und Rassismus zu ziehen und eine stabile Demokratie aufzubauen. Reuter wiederum verwies auf den großen Beitrag der Sozialdemokratie, in der Region die soziale Infrastruktur „für alle, insbesondere die Schwachen“ aufgebaut zu haben.

Aktuell sei es die Herausforderung durch den Fremdenhass, der sich die SPD zusammen mit den anderen Parteien in Dransfeld gegenübersieht, so Eilers. Dafür seien die Parteiverwurzelungen und Menschen, die sich vor Ort einbringen, ungemein wichtig. Und Cornelia Rundt verwies auf die gute Gesellschaft, in der sich der Ortsverein mit seinem Geburtstag befinde, denn es seien einige schnell nach dem Krieg gegründet worden.

Carsten Rehbein kam es dann zu, all den Parteiaktiven zu danken, die sich in diesen 70 Jahren engagiert haben und den Ort und die Partei mitgeprägt hätten, wenn er sie natürlich auch nur in Auszügen nennen könne – dafür seien zu viele.

Glückwünsche gab es auch aus dem grünen politischen Lager. Ortsvereinsvorsitzender Arne Wrede betonte, dass die inzwischen drei Jahrzehnte währende Zusammenarbeit mit der SPD durchaus geprägt von „Freude, Respekt und Ehrfurcht“ sei. Wrede hatte auch ein Geschenk dabei: eine junge, knapp zwei Meter hohe Elsbeere und damit ein Baum mit Symbolcharakter. „Sie kann sehr alt und sehr groß werden und sie bekommt kupferrote Früchte.“

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