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Neues Feuerwehrauto nach 27 Jahren

Ortswehr Barlissen Neues Feuerwehrauto nach 27 Jahren

Die Ortswehr Barlissen hat ein neues Feuerwehrauto. Das Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) verbessert den Brandschutz deutlich. Es ist eines von fünf neuen Feuerwehrautos binnen zwei Jahren in der Samtgemeinde Dransfeld.

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Schlüsselübergabe in Barlissen: (v. l.) Dietmar Bode, Joachim Gesterling, Mathias Eilers, Karsten Beuermann.

Quelle: Hinzmann

Barlissen. Die alten Herren am Stehtisch schauen zurück: "Das ist das dritte Feuerwehrauto, das ich in meinem Leben mit einweihe", sagt einer. Erst ein Volkswagen, dann ein Mercedes, jetzt wieder ein VW-Crafter. Selbst an den alten offenen Anhänger der Feuerwehr, Marke Eigenbau, erinnern sich die alten Kameraden noch.

Das neue TSF löst den 1989 angeschfften Daimler-Benz ab. Er hat in 27 Jahren nur 41 672 Kilometer zurückgelegt, war aber technisch überholt. Das neue Auto hat sechs Plätze, vier statt zwei Atemschutzgeräte an Bord, hat eine vierteilige (vorher zweiteilige) Leiter, weist 389 Meter Schlauch auf, ist mit Digitalfunk ausgerüstet und mit einem Stromerzeuger, einer Lichtbücke, Tauchpumpe und Motorsäge. Es kann noch mit Führerschein Klasse B plus feuerwehrinterner Beschulung gefahren werden - ein Kompromiss bei der Anschaffung.

Für Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers, der den symbolischen Schlüssel zunächst an Gemeindebrandmeister Karsten Beuermann übergab, zeigt das Auto auch, wie viel Wert die Gemeinde auf eine gute Ausstatung der Wehren legt.

Es ist nur eines von fünf Fahrzeugen, die binnen zwei Jahren neu in Dienst gehen. Zuletzt wurde in Ossenfeld eines übergeben, im Juni bekommt Löwenhagen ein neue Feuerwehrauto, und für kommendes Jahr sind zwei weitere Neuanschaffungen geplant. Und auch Jühndes Bürgermeister Dietmar Bode freute sich, dass Barlissen noch eine intakte Wehr hat, deren neues Auto "hoffentlich nie zum Einsatz und immer nur zum Üben" komme.

Ortsbrandmeister Joachim Gesterling versprach, das TSF in Ehren zu halten. Nachwuchs genug gebe es ja im Ort - und er verwies auf Nachbargemeinden, in denen schon Feuerwehrbedarfspläne die Not in den Wehren regeln müssen. Dann wurde gefeiert: Mit dabei die nordhessischen Freunde von der Partnerwehr Ahnatal-Heckershausen.

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