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Friedhofsgebühren steigen

Samtgemeinde Dransfeld Friedhofsgebühren steigen

Die Gebühren für ein Doppelgrab steigen in der Samtgemeinde Dransfeld von 2800 Euro auf 3300 Euro, die für ein Urneneinzelgrab von 297 Euro auf 821 Euro. Das hat der Rat in Ellershausen beschlossen. Grüne und Linke sprachen sich vergebens für eine nur halb so hohe Steigerung aus.

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Dransfeld. „Eine Satzung muss vorhandene Kosten auf die Bürger umlegen“, stellte Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers (SPD) klar. Durch den Vorschlag der Grünen und Linken würde ein Defizit von 15.000 Euro entstehen.

Um die Kosten zu verringern, schlugen die beiden Oppositionsparteien vor, Friedhofsflächen, die aufgrund des Trends zur Urnenbestattung nicht benötigt würden, als Grünflächen auszuweisen. Die Kosten für ihre Pflege müssten dann nicht umgelegt werden.

„Auf 7400 Einwohner kommen in Dransfeld 44.000 Quadratmeter Friedhofsfläche, pro Einwohner also 5,9 Quadratmeter“, führte Eilers aus. In Städten seien heute zwei bis drei Quadratmeter üblich. Dem komme die Stadt Dransfeld mit 3,6 Quadratmeter schon recht nahe. Auf den Dorffriedhöfen sei das Verhältnis ungünstiger, eine Ausgliederung von Flächen jedoch schwierig.Zudem müssten dann die Mitgliedsgemeinden die Grünpflegekosten übernehmen.

Der Rat änderte die Friedhofssatzung. Außerhalb der Bestattungszeiten montags bis donnerstags von 8 bis 14 Uhr und freitags von 8 bis 11 Uhr gibt es demnach einen Aufschlag bei der Gebühr von 30 Prozent. Thema waren zudem Plastikteile an Grabgestecken. Bürger müssen diese selbst entfernen, bevor sie sie zum Bioabfall geben, betonte Eilers. Anderenfalls gebe es auf der Deponie Probleme mit der Annahme.

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