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Samtgemeindebücherei hat 350 Nutzer

Dransfeld Samtgemeindebücherei hat 350 Nutzer

350 aktive Besucher zählt die Bücherei der Samtgemeinde Dransfeld. 28 von ihnen haben sich 2015 neu angemeldet. Das berichtete die Leiterin, Barbara Jacobs, in ihrem Jahresbericht am Donnerstagabend im Ausschuss für Freizeit, Gleichstellung, Jugend, Senioren und Soziales.

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Bücherstapel, Bücher auf einem Stapel

Dransfeld. „172 Nutzer sind jünger als zwölf Jahre, 31 älter als 60 Jahre“, sagte Jacobs, die die Bücherei in der Langen Straße 27 seit Oktober 2014 führt. Die Dransfelder liehen 2015 bei 2810 Besuchen 8260 Medien aus. Der Gesamtbestand beläuft sich auf 6100 Medien. 1900 Stück davon, ein knappes Drittel, sind keine Bücher. Bei den DVDs, Hörbüchern und Computerspielen war die Nachfrage besonders stark.

„Wir haben im vergangenen Jahr von unseren Einnahmen in Höhe von 2180 Euro 2050 Euro für den Kauf von 476 neuen Medieneinheiten“, genutzt, erklärte die Leiterin. 133 Medieneinheiten sortierte Jacobs aus. Das waren deutlich weniger als 2014 als sich die Bücherei von vielen überalterten Sachbüchern getrennt hat.

Jacobs richtete sechs Veranstaltungen aus. Führungen gab es für eine Klasse der Grundschule Schweden und zwei Klassen der Grundschule Dransfeld. Außerdem organisierte die Leiterin drei Bücherausstellungen zu den Themen Garten, Wikinger und Weihnachten.

„Weil das moderne Antiquariat kaum genutzt wurde, habe ich es aufgelöst“, informierte Jacobs die Ausschussmitglieder. Drei Regale wurden so frei. In diesem Jahr will die Leiterin den Lesebereich für die Kleinkinder neu gestalten. Sie sollen unter anderem eine Lese- und Stöberecke mit Sitzkissen bekommen.

Die Ausgaben der Bücherei beliefen sich 2015 auf 7760 Euro, wovon 4590 Euro für Personal aufgewendet wurden. Unterstützung erhielt Jacobs, die die einzige Mitarbeiterin ist, durch eine Schüler-Praktikantin. Vom Träger, dem Verein Dransfelder Kulturlandschaft (Drakula), erhielt die Bücherei 6000 Euro. Das Geld kommt von der Samtgemeinde. „Weitere 4000 Euro zahlen wir für die Nebenkosten, die Miete sponsert die Volksbank“, ergänzt Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers (SPD).

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