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Sanierung für 1,3 Millionen Euro

Schedener Gaußstraße Sanierung für 1,3 Millionen Euro

Die Gemeinde Scheden will die Gaußstraße einschließlich der Bürgersteige und des verrohrten Heiferbachs in den Jahren 2017 und 2018 sanieren. Die Kosten, von denen die Europäische Union einen Großteil übernimmt, belaufen sich auf 1,3 Millionen Euro. Zunächst muss Scheden die Kreisstraße vom Landkreis Göttingen übernehmen.

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Quelle: Theodoro da Silva (Symbolbild)

Scheden. „Der Landkreis sieht sich auf absehbare Zeit nicht in der Lage, die Straße zu erneuern“, berichtete Bürgermeisterin Ingrid Rüngeling (Freie Wähler) während der Sitzung des Rats der Gemeinde. Wenn die Gemeinde jetzt nicht im Rahmen der Dorferneuerung tätig werde, sei das „ein schuldhaftes Unterlassen“, meint Rüngeling. Sie fand damit die Zustimmung der CDU. Die SPD reagierte jedoch aufgrund der hohen Kosten skeptisch.

Bürgersteige in katastrophalem Zustand

„Die Bürgersteige, die in katastrophalem Zustand sind, müssen wir als Gemeinde ohnehin bald sanieren“, argumentierte die Bürgermeisterin. Anderenfalls könnten Bürger, die bei Stürzen zu Schaden kämen, gegen die Gemeinde klagen. Erfolge die Sanierung während der Dorferneuerung, übernehme Brüssel 53 Prozent der Kosten. Den Rest müssten die Gemeinde und die Anlieger jeweils zur Hälfte tragen.

„Wenn wir die Bürgersteige machen, sollten wir auch die Fahrbahndecke erneuern“, sagte Rüngeling. Anderenfalls drohten bei späteren Bauarbeiten Beschädigungen. Der Kreis zahle der Gemeinde bei Übernahme der Baulast für die Straße eine Ablöse von 250.000 Euro für bisher nicht erfolgte Reparaturen. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 474.000 Euro. Hinzu kämen 55.000 Euro für die Straßenausstattung.

Landkreis muss noch zustimmen

„Wird die Fahrbahn erneuert, müssen auch die Rohre des darunter verlaufenden Heiferbachs erneuert werden“, betonte die Bürgermeisterin. Auf der Straße gebe es bereits erste Risse und Bruchstellen. Diese Arbeiten würden 100.000 bis 110.000 Euro kosten. Davon wolle der Landkreis 50.000 Euro übernehmen, da über die Kreisstraße viel Schwerlastverkehr rolle. Der Wasserverband übernehme für einen Teil der Bürger die Kosten für die Einläufe in den verrohrten Bach. Andere Bürger müssten die Kosten selbst tragen. Nun muss noch der Landkreis der Übergabe der Straße zustimmen. Fördergelder sind zu beantragen.

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