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Scheunenbrand in Scheden

Feuerwehreinsatz Scheunenbrand in Scheden

Bei einem Großbrand in einem landwirtschaftlich genutzten Gebäudekomplex in Scheden ist in der Nacht zum Freitag ein Schaden von rund 750.000 Euro entstanden. Das Feuer brach aus bislang ungeklärter Ursache in einer Scheune, in der größere Mengen Stroh gelagert wurden, aus.

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Großbrand in einer Scheune in Scheden

Quelle: Wenzel

Scheden. Die Flammen griffen der Polizei zufolge von dort auf das angrenzende Fachwerkwohnhaus, die Stallungen und einen Schuppen über. Der 64 Jahre alte Eigentümer des Wohnhauses und seine 91-jährige Mutter konnten sich selbst ins Freie retten. Sie wurden zunächst mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht, konnten dieses aber inzwischen wieder verlassen.

Nachbarn und Autofahrer waren gegen 1.40 Uhr unter anderem durch den Feuerschein und lautes Knacken auf den Brand aufmerksam geworden und hatten die Feuerwehr alarmiert, wie die Polizei weiter berichtete.  Zwischenzeitlich erreichten die Flammen demnach eine Höhe von 20 Metern.

Die Ortsfeuerwehren aus Dransfeld, Dankelshausen, Ellershausen, Jühnde, Meensen, Varlosen, Scheden, Hemeln und Mielenhausen konnten ein Übergreifen der Flammen auf andere benachbarte Gebäude verhindern. Insgesamt waren rund 80 Feuerwehrleute im Einsatz. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Volker Keilholz, Brandschutzabschnittsleiter Achim Spangenberg und Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers waren ebenfalls vor Ort und machten sich ein Bild von den Löscharbeiten.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern der Polizei zufolge an. Der Gebäudekomplex konnte bislang nicht von Ermittlern für die weiteren Untersuchungen betreten werden, weil die Löscharbeiten den ganzen Freitag über fortgesetzt wurden. Der Brandort wurde von der Polizei Hann. Münden beschlagnahmt.

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