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Stillstand im Baugebiet Kestenmühlenweg

Dransfeld Stillstand im Baugebiet Kestenmühlenweg

Wie soll es in Dransfeld mit dem Baugebiet Kestenmühlenweg weitergehen? Das will die Stadt von der Göttinger Firma Planbau / Terrabau wissen, mit der sie einen städtebaulichen Vertrag geschlossen hat. Für die Göttinger hat der Rat im März 2013 den Bebauungsplan geändert. Seither ist nichts passiert.

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Zurzeit herrscht Stillstand am Neubaugebiet in Dransfeld.

Quelle: dpa / Symbolbild

Dransfeld. Planbau-Geschäftsführer Hans-Jürgen Lagodny erklärt auf Tageblatt-Anfrage, dass sich die ursprünglich geplanten Gebäude nicht hätten vermarkten lassen. Der Bebauungsplan sieht zwei Reihenhausriegel mit 13 senioren- und behindertengerecht ausgebauten Wohnungen auf dem ehemaligen Festplatz vor.
„Wegen der geringen Nachfrage habe ich die Stadt aufgefordert, den Bebauungsplan erneut zu ändern“, erklärt der Investor. Er wolle nun auf dem 7500 Quadratmeter großen Grundstück zehn, elf Einzelhäuser errichten.
„Der Rat lehnte das ab, weil er damals, 2014/15, das Baugebiet Zaunstätte entwickelt hat“, erklärt Dransfelds Stadtdirektor Mathias Eilers (SPD). Die Stadt habe dem Zaunstätten-Investor, der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG), keine Konkurrenz machen wollen. Nach Pfingsten beginne nun der Verkauf der 40 Zaunstätten-Bauplätze. Derzeit gebe es 120 Interessenten. Sobald die Vermarktung abgeschlossen sei, lasse sich über eine Änderung des Bebauungsplans Kestenmühlenweg sprechen. Mit dem Schreiben wolle die Stadt Lagodnys aktuelle Pläne abklären.
Er wolle die Bebauungsplan-Änderung immer noch, sagt der Investor dem Tageblatt. Die Einzelhaus-Bauplätze ließen sich aufgrund ihrer innenstadtnahen Lage sogar noch besser verkaufen. Das Schreiben der Stadt, das ein Anwalt aufgesetzt hat, wollte er indes nicht kommentieren. Er habe es seinem Rechtsanwalt übergeben. Nach Tageblatt-Informationen streiten Stadt und Investor hinter den Kulissen um die Kaufsumme, die angeblich bis heute nicht bezahlt worden ist. 

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