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Verwaltung warnt von Streit unter Nachbarn

Straßenreinigung Verwaltung warnt von Streit unter Nachbarn

Vor Streit unter Nachbarn hat Dransfelds Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers (SPD) im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss gewarnt. Einige Ratsmitglieder wollen in Straßen mit nur einem Bürgersteig künftig auch die Nachbarn von gegenüber zu Reinigungsdiensten heranziehen.

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Dransfeld. Nicht wenige Anlieger empfinden es als ungerecht, dass sie für die Allgemeinheit den Bürgersteig reinigen müssen, während der Nachbar nichts zu tun braucht. Diesen Missstand wollen Kommunalpolitiker unterschiedlicher Parteizugehörigkeit nun im Zuge der Neufassung der Straßenreinigungssatzung beseitigen. Ihre Idee: In einem Jahr sollen die unmittelbaren Anlieger, im Jahr darauf die Nachbarn von gegenüber für die Reinigung zuständig sein. Dazu gehört neben Schneeschippen auch Laubfegen und das Mähen des Grünstreifens.

 

Die Verwaltung lehnt das ab. „Wir erzeugen so nur an anderer Stelle neue Unzufriedenheit“, argumentiert Eilers. Meistens würden die Grundstücksgrenzen auf beiden Straßenseiten nicht übereinstimmen. Daher würde es alle zwei Jahre unterschiedliche Standards auf dem Bürgersteig vor dem eigenen Grundstück geben. Bei der Pflege der Grünstreifen halte einer den Rasen kurz wie auf dem Golfplatz. Der andere lasse das Gras blühen. Zu Streit könnten es auchkommen, wenn der Nachbar mit seinem Motorschneeschieber tatsächlich oder vermeintlich etwa den Zaun beschädige. Diese Ausführungen überzeugten nicht alle im Ausschuss. Die Fraktionen wollen das Thema nun noch einmal intern erörtern.

 

Ratsmitglieder brachten zudem die Kritik von Bürgern zur Sprache, dass in der Samtgemeinde nicht alle Straßen von Schnee geräumt werden. „Dazu haben wir uns schon vor 15 Jahren aus ökonomischen und ökologischen Gründen entschieden“, erklärte Eilers. In Absprache mit den Mitgliedsgemeinden würden in den Orten 25 Kilometer Straße und zwischen den Orten weitere 16 Kilometer geräumt. Es handele sich vor allem um Hauptverkehrsachsen, Gefällestrecken, Wege zu Schulen und Kindergärten. Mehr schaffe der Bauhof mit seinen Geräten nicht. Der Samtgemeinderat will die neue Satzung am Donnerstag, 30. März, beschließen. mic

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