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Tempo 70 auf B 3 bei Abzweigung Jühnde

Geschwindigkeitskontrollen Tempo 70 auf B 3 bei Abzweigung Jühnde

Der Landkreis hält Tempo-70-Schilder an der Bundesstraße 3 Göttingen – Dransfeld im Bereich der Abzweigung Jühnde für sinnvoll. Geschwindigkeitsmessungen im Januar haben ergeben, dass von 38.200 Fahrzeugen fast 2000 Autos schneller als 100 Kilometer pro Stunde fuhren, so Stadtdirektor Marco Gerls.

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Quelle: Pförtner (Symbolbild)

Dransfeld. Wer von Jühnde kommend links auf die Bundesstraße nach Dransfeld fahren will, benötigt zur Hauptverkehrszeit Geduld. Autos, die Richtung Göttingen fahren, sind aufgrund einer Talsenke, des Opperngrunds, erst spät zu sehen. Oft kommen sie gerade dann mit hoher Geschwindigket über die Kuppe geschossen, wenn der Linksabbieger gerade losfahren will. Deshalb fordern die Dransfelder seit Jahren in dem Bereich eine Geschwindigkeitsbeschänkung.

Bisher hatte der Landkreis davon nichts wissen wollen, führte Gerls aus. Der Verkehr, so die Argumentation der Kreisverwaltung, solle möglichst ungestört fließen. Deshalb seien bestehende Tempo-70-Zonen bei den Abzweigungen Varmissen und Ossenfeld nach Anlegung von Linksabbiergerspuren auf der Bundesstraße aufgehoben worden.

Gerald Bindseil (SPD) regte im Dransfelder Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt an, die neue Tempo-70-Zone bis zum Aussiedlerhof Wegkrug auszudehnen. Die dort lebenden Menschen kämen mit ihren Autos nur „unter Lebensgefahr“ auf die Bundesstraße.

Die Politiker befassten sich auch mit dem Kreisel, der in diesem Jahr am Ortseingang von Dransfeld Richtung Göttingen geschaffen werden soll. Günther Schwedthelm (Grüne) regte an, einen Ideenwettbewerb für die Gestaltung der Mittelinsel auszuschreiben. Die Insel dürfe nicht zu einer Werbefläche verkommen. Gleichzeitig gelte es, Spenden für die Pflege der Fläche einzuwerben. Der Ausschuss berät am Montag, 8. Februar, über die Vergabe der Bauaufträge.

Von Michael Caspar

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