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Windradpläne nehmen weitere Hürde

Bauausschuss Windradpläne nehmen weitere Hürde

Zwei Wochen bestand Gelegenheit, Stellung zur geplanten Änderung des Flächennutzungsplans zu nehmen. 55 Institutionen und betroffene Bürger nutzten die Möglichkeit. Doch daran, dass Windräder zwischen Bördel und Jühnde künftig maximal 215 Meter hoch sein dürfen, ändert sich nichts.

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Quelle: Kunze

Jühnde. Einstimmig hat der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss dem Rat der Samtgemeinde Dransfeld empfohlen, den Plan während der Sitzung am 15. März zu beschließen. Zuvor hatte es eine Diskussion mit einigen der 35 anwesenden Bürgern um eine Landschaftsbildstudie gegeben.

Denkmalschutz nicht berührt

Mit einer Spezialsoftware waren Computerbildsimulationen der Windräder erstellt worden. „Das damit beauftragte Büro hat in einer Begleitkarte die Punkte für die Kraftwerke falsch platziert“, führte Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers (SPD) aus. Der mittlerweile korrigierte Fehler führe zu keiner veränderten Sachlage. Der Landkreis sehe durch die Windräder auch nicht den Denkmalschutz eines Gebäudes auf dem Hägerhof berührt, betonte Eilers.

Der Bürgermeister kündigte an, dass die Samtgemeinde nach einem entsprechenden Beschluss des Rates den geänderten Flächennutzungsplan im April beim Landkreis Göttingen einreichen werde. Der Landkreis habe dann für die Genehmigung drei Monate Zeit. Da derzeit bereits das sogenannte Bimsch-Verfahren für die geplanten Windkraftanlagen laufe, könnte vielleicht noch in diesem Jahr mit dem Bau der Kraftwerke begonnen werden.

 Mehr Bauplätze

Im Ausschuss ging es außerdem um eine weitere Änderung des Flächennutzungsplans. 0,9 Hektar im Bereich der Dransfelder Zaunbreite waren bisher für die Erweiterung des Friedhofs vorgesehen. Nun sollen sie dem 2,3 Hektar großen, dort geplanten Baugebiet zugeschlagen werden. So würde die Zahl der Bauplätze auf 40 steigen.

Um Baugebiete ging es auch beim Aufstellungsbeschluss zum Bührener Baugebiet Reiterhof. „Auch dort gibt es Nachfrage nach Baugrundstücken“, berichtete Eilers. Da die Stadt Göttingen nicht in der Lage sei, ausreichend Grundstücke zur Verfügung zu stellen, wichen Bürger in Umlandgemeinden aus.

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