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Windräder maximal 215 Meter hoch

Zwischen Jühnde und Bördel Windräder maximal 215 Meter hoch

Windkraftanlagen zwischen Jühnde und Bördel sollen maximal 215 Meter hoch sein. Die Aufnahme einer entsprechenden Regelung in den Flächennutzungsplan empfehlen die Mitglieder des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses der Samtgemeinde Dransfeld dem Rat einstimmig.

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Quelle: SPF

Dransfeld. „Eigentlich wollten wir eine Höhenbegrenzung von 185 Metern“, betonte Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers (SPD). Weil der Landkreis Göttingen das jedoch aufgrund fehlender berechtigter Einwände nicht genehmigt hätte, müsse die Kommune nun nachbessern. Ein Investor plane auf der Fläche fünf Anlagen mit einer Höhe von jeweils 206 Metern. Um sicherzustellen, dass sie später einmal nicht durch 240 Meter hohe Windräder ersetzt würden, rät Eilers (SPD) zu der veränderten Begrenzung. Dem schlossen sich alle Dransfelder Parteien bis auf die Linke an, die im Bauausschuss nicht vertreten ist. Deren Ratsherr, Ulrich Maschke, hat bereits beantragt, die alte Höhenbegrenzung beizubehalten.

 
Einige der mehr als 40 Bürger, die der Ausschusssitzung in der Stadthalle folgten, nutzten die Einwohnerfragestunde um ihrem Unmut über die neue Wendung Luft zu machen. Neu war der Einwand, die Windräder würden das als Baudenkmal geschützte Ensemble Hägerhof stören. „Die Denkmalbehörde hatte keine Bedenken“, hielt Eilers dagegen. Die Verwaltung habe jedoch auf mögliche Bodendenkmäler hingewiesen, auf die Arbeiter beim Ausschachten der Fundamente stoßen könnten.

 
Bewohner des Hägerhofs befürchten zudem eine Verschattung ihrer Sonnenenergieanlage durch eine der Anlagen. „In diesem Punkt gibt es klare gesetzliche Vorgaben, die während des sogenannten Bimsch-Verfahrens geprüft werden“, erwiderte Eilers.  Die Samtgemeinde will die neuen Pläne nach den Weihnachtsferien 14 Tage lang auslegen. Der Feststellungsbeschluss durch den Rat könne dann Ende Februar, Anfang März erfolgen. Nach der Genehmigung durch den Landkreis wäre der neue Flächennutzungsplan dann Mitte kommenden Jahres rechtskräftig. mic

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